Dicke Pferde, Große Schnitzel und Hohes Venn

Fast zweitaunsend Kilo Sauerbraten in spe ziehen die Kutsche ruckelnd durch die abendliche Eifel. In der Kutsche neun Menschen, die an diesem Abend größenteils lernen werden, warum das Eifelkaff Mützenichseinen Namen trägt, dass Kaiser Karl ein großer Brocken war, der beim Schlafen auf einem Steinklumpen deutliche Spuren hinterließ, was genauso wahrscheinlich klingt, wie die Geschichte, dass der Teufel beim Zuschlagen der Tür des Aachener Doms einen Finger verlor, der bis heute im rechten Türbeschlag steckt. Was wir nicht ausreichend lernten, ist die genaue Unterscheidung zwischen Eifel und Hohem Venn. Ist das Hohe Venn ein Teil der Eifel? Nennt sich die Eifel auf belgischer Seite Hohes Venn?

Die Anschließende Fütterung der Kutschinsassen im besten (wohl aber auch einzigen) Restaurant von ganz Mützenich, dem Venngasthof „Zur Buche“ zeigte sich, dass das Wort Portion ein dehnbarer Begriff ist. Der Brennwert meiner Portion Schnitzel nach Art des Hauses hatte gefühlt mehr Brennwert als eine Wochenration Kantinenessen. Puh!

So. Und zum Schluss noch eine Frage, über die ich nachzudenken bitte:
Gibt es grüne Säugetiere? Wenn ja, welche?

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