Autor: joergalbrecht

  • Die Deutsche Bahn zeigt Humor

    Kiss and Ride

    Humor beweist die Deutsche Bahn an einem Parkplatz für Kurzparker am Kölner Hauptbahnhof. Dort habe ich gestern obiges Schild entdeckt.
    Um es wie Swiss Miss zu sagen: „Made me smile.“

  • Mit kindlicher Vorfreude auf einen kleinen Vogel

    Riese & Müller Birdy Touring

    Ich konnte nicht widerstehen. Ein Birdy Touring der kleinen Darmstädter Radmanufaktur Riese & Müller musste es sein. Als Vehikel. Als Talismann. Als Erinnerung an mein Fast-Jahr in Hessen. Noch ist es nicht da, aber ich kann es kaum erwarten, es vom Händler abzuholen.

  • Ein Herz für Blogs

    Der „Stylespion“ Kai Müller startete jüngst mit „Ein Herz für Blogs“ einen Aufruf, um die Blogosphäre in Deutschland aus seiner Depression zu wecken. Die Aufgabe: jeder freiwillige Mitmacher blogt über seine Lieblingsblogs.

    Ich mag mich – wenn auch leicht verspätet – beteiligen. Bei der Gelegenheit ist mir aufgefallen, dass ich sehr wenige Blogs sehr häufig besuche. Eine Liste von zehn häufig genutzten und gelesenen Blogs bekomme ich nicht zusammen. Und eine Liste von deutschsprachigen zehn Blogs schon gar nicht.

    1. Mein aktuelles Liebslingsblog ist dann auch direkt auf englisch – wenn auch von einer Schweizerin geschrieben: SWISS MISS. Die nette Miss blogt über Design, Ideen und erfrischenden Kinderkram 🙂
    2. Meine aktuelle Nummer Zwei ist oben genannter Stylespion. Bei Kai geht es immer um Design, Inneneinrichtung, Musik.
    3. Danach gefolgt vom Design Tagebuch (sic!). Der Autor Georg Schaffrina ist Wünschelrutengänger zwischen deutschen Designneuigkeiten. Sobald ein Unternehmen ein neues Logo oder ein neues Webdesign bekommt, schlägt bei ihm die Rute aus und ein Post in seinem Blog ein.
    4. Meine ewige Nummer Eins – auch wenn Sie derzeit deutlich weniger postet als früher – ist Sickgirl aus Marburg. Mich beeindruckt Ihre Wahrnehmung, Ihre leichte Morbidität und Ihre fotografisches Auge.
    5. Ich lese nur ein einziges Blog aus wirklich privatem Interesse. Das Blog der kleinen Frau. Ich kenne sie persönlich und mag Sie sehr.
    6. Aktuell schaue ich berufsbedingt öfters bei Rick Zanotti und seinem „Captivating“ vorbei. Es ist ein englisches Videoblog zum Thema „Adobe Captivate“. Ja – spezielles Thema mit nicht perfekter Umsetzung, aber bei Nischenthemen wird die Luft sehr schnell dünn. Immerhin: mit viel Einsatz produziert.
    7. Noch so ein Nischenthema: lediglich um Speisekarten, dafür in aller epischer Breite und mit viel Hingabe beschäftigt sich Thorsten Sommer in seinem Speisekartenblog. Es liegt wohl daran, dass ich auch jede Speisekarte kritisch beäuge, die ich in die Hand bekomme.
    8. Erst noch erfunden werden muss das Blog von Annedore an de Klus. Aber wenn es das gibt, dann muss meine Blogroll neu sortiert werden.

    To be continued…

  • Literatur über Projektkommunikation

    Profitable Projekt-Kommunikation: Wie das Projekt-Team immer optimal kommuniziert und so viel Zeit und Geld spart (Dr. Michael Homberg)

    Amazon liefert zum Stichwort „Projektkommunikation“ genau zwei Ergebnisse. Eines davon ist obiges Taschenbuch. Ich beschäftige mich nun schon einige Zeit mit Projektkommunikation. Umso interessanter empfand ich es, einen Blick in die einschlägige Literatur zu werfen.

    Leider kann ich dieses Buch nicht empfehlen. Der größte Kritikpunkt ist: es ist zu alt. 2002 geschrieben und nie nachbearbeitet, gibt es heute völlig obsolete Handlungsempfehlungen. So z.B. wird Projektmitarbeitern dringend die Einrichtung einer E-Mail-Adresse empfohlen. Es greifen auch die praktischen Softwaretipps zu kurz. Das Kapitel verweist auf lediglich zwei Anwendungen: ein MSN-Portal und auf Projectplace. Insgesamt ist es eine technikaffine Methodensammlung, die soziale Aspekte der Kommunikation nicht besonders hell beleuchtet.

  • Super: Das „Cult of Done“-Manifest

    The Cult of Done Manifesto

    1. There are three states of being. Not knowing, action and completion.
    2. Accept that everything is a draft. It helps to get it done.
    3. There is no editing stage.
    4. Pretending you know what you’re doing is almost the same as knowing what you are doing, so just accept that you know what you’re doing even if you don’t and do it.
    5. Banish procrastination. If you wait more than a week to get an idea done, abandon it.
    6. The point of being done is not to finish but to get other things done.
    7. Once you’re done you can throw it away.
    8. Laugh at perfection. It’s boring and keeps you from being done.
    9. People without dirty hands are wrong. Doing something makes you right.
    10. Failure counts as done. So do mistakes.
    11. Destruction is a variant of done.
    12. If you have an idea and publish it on the internet, that counts as a ghost of done.
    13. Done is the engine of more.

    Hier gefunden.

  • Hinweisschild – Auf den Hund gekommen

    Wir sind der Meinung, dass Ihr Hund hier nicht scheißen muss!

    Beim Anblick dieses Schildes musste ich schon etwas schmunzeln. Welch ungewöhnlicher Hinweis! Genaugenommen ist es ja nicht mal ein Verbot, sondern nur eine Meinungskunde.

    Erfreulich ist , dass der Schreiberling sich hier zwar des unfeinen Wortes „scheißen“ bediente, gleichzeitig aber eine tadellose Orthographie und Grammatik zeigt. Da kann sich so mancher offizielle Beschrifter ein Beispiel nehmen.

  • Im Druck: Handbuch für Projektarbeit, Qualifizierung und Zertifizierung

    Aktuell im Druck: Das vierbändige Projektmanagement-Buch, zu dem ich in 2008 das Innenlayout beigesteuert habe. Die Reinzeichnung übernahm eine Agentur.

    Bald verfügbar. Z.B. bei Amazon.de: http://www.amazon.de/gp/product/3924841403/

    Kompetenzbasiertes Projektmanagement (PM 3): Handbuch für die Projektarbeit, Qualifizierung und Zertifizierung auf Basis der IPMA Competence Baseline Version 3.0 (Gebundene Ausgabe)

  • Tod im März

    Der Internet Explorer 6 war schon eh und je ein Fluch, wenn man für ihn Internetseiten entwickeln wollte. Er hält sich an viele Standards – insgesamt jedoch vor allem an seine eigenen. Nun ist der Explorer in Version 6 schon so alt wie die Anschläge des 11. September und es liegen nicht nur neuere Versionen vor (Version 7 schon länger, Version 8 ist gerade in den Startlöchern), sondern auch viele gute und standardkonforme Substitute (z.B. Mozilla Firefox, Apple Safari, Google Chrome, Opera). Es gibt also fast keinen Grund, seinen alten Webbrowser gegen einen neuen auszutauschen.

    Dennoch muten sich viele Internetbenutzer noch diesen alten Browser zu und pochen auch darauf („Im IE6 funktioniert das aber nicht!“) und pisacken damit Webentwickler. Im März soll damit schluss sein. Zumindest wenn es nach der Initiative „IE Death March“ geht.

    Find‘ ich prima – da mach ich mit!

  • Bern? Gärn!

    Bern im Februar 2009

    Ich war freudig überrascht. Von dem kleinen Krankenhaus auf dem Hügel, vom Wohnheim mit Seeblick, von der unkomplizierten Herzlichkeit, von der Schönheit Berns (abgesehen vom Bärenzwinger; der gehört abgeschafft!), von Soja-Dinkel-Brötchen, vom Schnee, der unten den Stiefeln knirscht, vom Karneval in den Bergen, von der klaren Luft.

    Manchmal sollte man das Schicksal fest in den Arm nehmen und sanft drücken, wenn es einem mit beiden Fäusten gegen die Brust trommelt.