Autor: joergalbrecht

  • Publikation: Informations- und Dokumentenmanagement im Web 2.0

    Meine neue Publikation „Informations- und Dokumentenmanagement im Web 2.0“ erscheint ab dem 25.02.2009 in der Ausgabe 02/2009 in der Zeitschrift für Wissensmanagement.

    In diesem Artikel beschreibe ich mein Konzept, Einzelinformationen und Informationsreihen weltweit eindeutige Adressen (IRLs) zuzuweisen, in Suchmaschinen und/oder Verzeichnissen abzulegen und damit für jeden zugänglich und abrufbar zu machen. Dabei geht mein Konzept zurück zur Wurzel, da Dokumente (also schwach- oder unstrukturierte Inhalte) ganz oder teilweise auf strukturierten Daten beruhen.

    „Bei der Evolution im Rahmen eines Web 2.0-Gedanken geht es also weniger darum, die technischen Möglichkeiten des Web 2.0 zu nutzen, als vielmehr, den konzeptionellen Unterschied zwischen Web 1.0 und Web 2.0 auf das Anwendungsfeld Dokumentenmanagement zu übertragen.“

  • Die siebte Welle nach dem Nordwind

    Kürzlich lag dieser natronbraune Umschlag auf meiner Fußmatte. Darin ein Buch. Eine liebe Schenkerin hatte es dort hingelegt, um mir eine Freude zu machen. Während nicht jeder Versuch, Freude zu machen gelingt, so war dies ein ganz großer Treffer! Danke! Tausend Mal „Danke“!

    Das Buch darin: „Alle sieben Wellen“ von Daniel Glattauer. Ein Fortsetzungsroman von „Gut gegen Nordwind“.
    Machen wir’s kurz. Ich habe das Buch weniger Stunden am Wochenende verschlungen. Auf der Couch, am Schreibtisch, im Zug und im Bett. Dabei gelacht, geweint, es mit stockendem Herz zwischendurch zugeklappt und andere Stellen nicht aufhören können zu lesen. Ein großartiger zweiter Teil eines großartigen ersten Teils; ein würdiger Nachfolger. Mir fiele nicht ein, wie man diese Fortsetzung anders, besser, überraschender und dabei stringenter hätte verfassen sollen.

    Kein Geheimnis ist, dass beide Bücher im Stil von E-Mails verfasst sind. Die gesamte Handlung wird nicht gelebt, sondern nur in E-Mails zwischen Emmi und Leo ge- und beschrieben. Zunächst dachte ich, dass ein solcherart verfasstes Buch mühsam zu lesen und zu unlebendig in seiner Darstellung ist. Heute ist mir klar geworden, als ich über das Buch nachdachte, dass genau das Gegenteil der Fall ist; ja sogar sein muss. Während andere Bücher die Welt mit Worten beschreiben, besteht die Welt in diesem Buch für diese Akteure nur aus E-Mails, also aus Worten. Das Buch entspricht daher zu 100% der Wahrnehmung der Akteure. Kaum ein anderes Buch könnte so nah an der Wahrnehmungsrealität der Innenwelt sein wie dieses.  Zudem ist es stets in der Ich-Form geschrieben, da Leo und Emmi gegenseitig E-Mails verfassen. Der Leser ist also permanent gänzlich assoziiert in der Welt, die nur aus Buchstaben besteht. Ebenso wie man es beim Lesen ist. Man selbst wird dadurch zu Leo Leike und Emmi Rothner und weiß nicht, wen man von beiden mehr lieben soll.

    Update:

     

  • Das Bessere ist der Feind des Guten

    Wer will schon ein Apfel-Telefon, wenn man auch ein Granatapfel-Telefon haben kann?

    Pomegranate NS08

    Ja, ich will. 😉

  • Spitzenstürmer 2009

    Der diesjährige Lousberglauf findet am Mittwoch, 8. Juli statt. Wie im letzten Jahr möchte ich auch wieder in einem Team laufen.

    Wer möchte mit Doro, Philipp, mir & Co. mitlaufen?

  • Persönliche Neuentdeckung: the Apples aus Israel

    Gestern Abend waren wir spontan im Hildegart. Irgendwann legte dort DJ Sticky auf. Tanzbar wars. Und dann kam plötzlich etwas tolles aus den Lautsprechern, was ich vorher noch nicht kannte: The Apples aus Israel. Mal wieder ein Beweis, wie handgemachte Musik rocken kann. Ich will mehr davon! 🙂

  • Neue Publikationen

    Zwei kleine Neuigkeiten aus meinem Wissenschaftskontext:

    1. Ich habe meine Publikationsliste ergänzt und überarbeitet.
    2. Gestern bekam ich die Bestätigung für zwei weitere Publikationsmöglichkeiten, die ich gerne wahrnehmen werde.
  • Crayon Physics

    Wenn ich das dümmste Computerspiel küren müsste, so stünde „Cooking Mama“ immer noch ganz oben auf dem Siegertreppchen.

    Das kreativste Spiel, was mir seit Langem unter die Nase gekommen ist, ist hingegen „Crayon Physics“. Hier werden aus handgezeichneten Objekten virtuelle Gegenstände, die sich nach physikalischen Gesetzen im Raum verhalten; zugegeben: in aller Regel fallen Sie oder prallen voneinander ab. Aber das ist vergnüglicher, als es zunächst klingen mag.

    Mit ein paar Mausklicks Pinselstrichen kann man sich irre Maschinen zusammenbauen, die alle ein Ziel haben: den Ball zum Stern zu befördern.

    Crayon Physics Deluxe from Petri Purho on Vimeo.

  • Buddenbrooks im Staatstheater Darmstadt

    Ich hatte das Buch nicht gelesen und auch den aktuellen Kinofilm noch nicht besucht. Da traf es sich sehr gut, dass die Aufführung von „Buddenbrooks“ im Staatstheater Darmstadt sehr gute Kritiken erhielt. Nadine und ich bekamen tolle Freikarten für die 2. Reihe (Danke, Mathias!).

    Das war alles ganz schön gut: das Theater selbst, die Handlung, die Aufführung (besonders Andreas Manz als Christian Mann).

  • Honig kaufen!

    Habe ich eigentlich schon Werbung für das Album„Treehouse“ von „Honig“ gemacht?
    Nein? – Dann jetzt aber:

    Cover links anklicken und CD kaufen!

  • Novemberkind

    Ach wie schön war doch dieser Film gestern im Apollo-Kino. „Novemberkind“ mit Anna Maria Mühe und Ulrich Matthes in den Hauptrollen.

    Ohne auf den Inhalt eingehen zu wollen, um den Noch-nicht-Sehern den Spaß nicht (vor)wegzunehmen, möchte ich jedoch sagen, dass ich bei aller Rührung während des Films doch arg empört war. Empört über den unanständigen Voyeurismus von „Robert“. Dieses Gefühl wurde aber alsbald von den blauen Kulleraugen von Anna Maria Mühe weggekullert. 😉