Autor: joergalbrecht

  • LLL*

    Erkenntnisse des lebenslangen Lernens der letzten Woche:

    • Ich bin so von Texten und Symbolen geprägt, dass ich deren völliges Fehlen als Behinderung empfinde.
    • Man sollte nicht Vergnügen in Geldverlust pro Stunde umrechnen. Dieses Gelernte gilt in beide Skalenrichtungen: Manchmal muss man Stunden ganz ohne Geld verbringen, manchmal ist das ausgegebene Geld ganz egal.
    • Spontanität ist ein hohes Gut, schlägt aber manchmal in Unfassbarkeit um. Permanent unfassbar zu sein ist jedoch kein hohes Gut, sondern ein Ausschlusskriterium.
    • Kartoffeln schmecken auch einfach so. Mit Schale und ohne alles.
    • Auf Menschen zuzugehen, die einen großen Fehler gemacht haben, kann sehr lösend sein.
    • Carsten van Ryssen wird nicht mehr bei Polylux zu sehen sein. Hoffentlich überhaupt nochmal irgendwo!
    • Ventilatoren lassen sich mit der Zunge anhalten. (Und sowas taugt zum Wettkönig?)
    • Um bei einem Opel Vectra die Beleuchtung des Armaturenbretts zu wechseln, muss man nach Handbuch das Lenkrad ausbauen. Es geht aber in der Realität auch ohne diesen Schritt. Das Austauschlämpchen in der Größe einer Erbse ist doppelt so teuer wie eine normale Glühlampe in Größe einer Birne.

    * Ja, ich weiß: in der Pädagogik heißt LLL auch manchmal Lernen, Lieben, Lachen und nicht bloß lebenslanges Lernen.

  • Das Gegenscript

    Heidrun hat mich diese Woche auf eine fantastische Sache gestoßen: Das Anti-Telemarketing-Gegenwehrscript gegen unerwünschte Telefonanrufe. Dieses Script ist ein Gesprächsleitfragen und Fragebogen, den man benutzt, wenn ungewünscht Zeitungsabos oder Telefonanschlüsse in Kaltaquise per Telefon verkauft werden sollen.

    Der freundliche Herr der Firma Primacall, der mich heute morgen anrief, hat das Telefonat seinerseits schon nach Frage 3 beendet. Er wollte mir partout nicht verraten, wo er wohnt. Dafür weiß ich jetzt, dass er Telemarketing als Vollzeitbeschäftigung betreibt 🙂

    Wer das Script auch gerne Downloaden und neben sein Telefon legen möchte, kann es hier herunterladen:http://www.xs4all.nl/~egbg/duits.html

  • Fernscham und Fernfreude

    Deutsche Castingshows leben weite Strecken von der Fehleinschätzung der Teilnehmer, die sich grundlos der Öffentlichkeit präsentieren. Dass es auch versteckte Talente gibt, die solche Medienformate qualitativ aufwerten, zeigt ein Ausschnitt aus der englischen Castingshow Britain’s Got Talent. Der Ausschnitt mag zwar weniger lustig sein, als skurrile Ausschnitte (z.B. Stichwort: Apfelringe) von Deutschland sucht den Superstarund Co. Dafür weiß Paul, der Sänger des Stücks, nachhaltiger zu beeindrucken.

  • Gruppenbild in Mailand

    Etwas verspätet, aber immerhin. Hier unser Promotions-Gruppenbild vor der SDA Bocconi in Mailand im Mai 2007. Leider fehlt auf dem Bild unser italienischer Mitdoktorand Marco.


    von links nach rechts: Andreas, Patrick, Jürgen, Alja, Jörg, David, Prof. Michael Gessler

  • Wieder da.

    So. Ich bin seit dem Wochenende wieder da.
    Nach über zwei Wochen Nordseeklima, einem heftigen Schnupfen (wegen des Windes) und einer markanten Hautrötung (wegen der Sonne) schaukelte uns die Fähre wieder richtung Festland und damit in den den Alltag zurück, den ich gegen Ende des Urlaubs zunehmend vermisste.

    Die Gefahr eines Inselurlaubs besteht für mich stets darin, anhand der begrenzten Fläche, die man trockenen Fußes und ohne Zuhilfenahme eines Fährmannes erkunden kann, irgendwann einfach schon alles – mitunter deutlich mehrmals – gesehen zu haben und darüber Langeweile und Lethargie zu entwickeln. Längere Lethargie kann ich nicht leiden. Dafür ist nichtmal ein Urlaub gut.

    Zumindest literarisch war ich deutlich nicht lethargisch. Zu den einzelnen Büchern werde ich später noch etwas mehr schreiben.

    1. Michel Houellebecq: Plattform
    2. Tommy Jaud: Vollidiot
    3. Francois Lelord: Hectors Reise – oder die Suche nach dem Glück
    4. Werner Tiki Küstenmacher, Prof. Dr. Lothar J. Seiwert: Simplify your Life
    5. Siegfried Lenz: Das serbische Mädchen
    6. + einige hundert Seiten Text für die Promotion.

    Leider war das Inselkino in diesem Jahr für mich kaum benutzbar, da fast ausschließlich Batman 3 gezeigt wurde. Bei diesem Film bin ich jedoch so negativ voreingenommen, dass ich vermutlich nicht mal im Vollrausch versuchen würde, mich von ihm cineastisch befriedigen zu lassen.
    Um dieses Film-Vakuum zu lindern, habe ich in Aachen rasch zwei recht neue Filme einströmen lassen:

    1. Full Metal Village – Der war sehr gut!
    2. One – Der war nicht sehr gut. Schade, dass man aus vermutlich so gutem Rohmaterial so einen zerfaserten Film ohne roten Faden geschnitten hat.

    Der nächste Film für mich wird definitiv Der Fluch der goldenen Blume!

    Bitte, Woche, sei weiterhin lieb!

  • Tschüss

    Ich melde mich hiermit bis Pfingsten ab.
    Urlaub! Tschüss!

  • Benevolent

    Durch Zufall fand ich heute zwei Videomitschnitte des tollen Auftritts von Benevolent beim WDR5-Literaturmarathon. Wenn man genau hinschaut, kann man im ersten Video Barbara und mich im Publikum sitzen sehen.

    Mariposa:

    Do what you want to:

    Homepage von Benevolent
    MySpace von Benevolent

  • Mediales Cocooning // Die Welt wird kleiner

    Ich müsste eigentlich nicht mehr viel vor die Tür gehen.
    Derzeit skype ich mit Leuten in Aachen und Neuss, maile mit Athen, schaue eine Reportage eines Fernsehsenders aus Strasbourg, die in Frankreich produziert wurde, nun aber auch auf Deutsch ausgestrahlt wird.
    Zum Einkaufen muss ich schon längst nicht mehr das Haus verlassen und Geld verdienen kann ich ebenfalls in den vier Wänden, lediglich Meetings und Papierpost zwingt mich noch ins Büro.

    Die Welt wird immer kleiner. Wann wird sie zu eng?

  • Wie bringe ich meinen Browser richtig ins Schwitzen?

    Der Crash-Test für jeden Internet-Browser:
    www.ingenfeld.de

    Junge, junge, junge… Seiten gibt’s, die gibt’s gar nicht…
    😉

  • Perfekte Samstagvormittage

    Wie könnte ein Samstag besser beginnen, als im strahlenden Sonnenschein und frischer Frühlingsluft auf einem Berg zu sitzen und bei phantastischem Ausblick in gutes Frühstück zu bekommen?

    Erwähnenswert – auch wenn das etwas ulkig klingt – waren die Brötchen und Croissants, die außergewöhnlich lecker waren.

    So geschehen gestern im Café Belle Vue in Orsbach, das ich irgendwann mal bei einer Erkundungstour mit dem Fahrrad entdeckt habe.