Kategorie: Allgemein

  • Heute gelernt: Tomaten sind einjährig

    Heute habe ich wieder etwas dazugelernt: Tomatenpflanzen sind einjährig. Bisher hätte ich gedacht, dass ist eine bloße Altersangabe oder die Aussage, dass die Pflanzen jedes Jahr blühen. Aber dem ist nicht so: nach einem Jahr kann man die Pflanze quasi wegwerfen, weil sie keine Früchte mehr trägt.

    Bei Kindern z.B. ist das ganz anders: die sollte man nur unter bestimmten Gründen nach einem Jahr wegschmeißen. Bei den verbleibenden ist jedoch nicht im Vorhinein garantiert, dass ihr Leben fruchtbar verläuft. Zu diesen Versagern sagt man dann aber selten Tomate als vielmehr Pflaume. Komisch, oder?

  • Adieu – bis Sonntag

    Adieu, liebes Aachen.
    Ich muss Dich gleich verlassen. Zum Glück nur vorübergehend. Bis Sonntag bin ich dann in Zetel-Neuenburg in einem Haus, das von seinen Besitzern aus mir nicht bekannten Gründen „Friesentroll“ genannt wurde.

    Der Rest vom Doktorandenkolloquium kommt auch mit.

  • Party bei Heidrun


    „Heidrun, wie findest Du denn Deine Party?“

    Weitere Fotos hier bei flickr.

  • Melanie und die metrische Ananas

    „Du, Uwe!“, sagte Melanie, als sie den Inhalt der Einkaufstüte auf der Anrichte ausbreitete. „Meinst Du, Kühe geben nur literweise Milch, damit der Bauer immer ganze Milchtüten voll bekommt und nicht hinterher eine halbvolle rumsteht?“

    „Nein, das glaube ich nicht. Die Milchleute schütten bestimmt die ganze Milch zusammen und zapfen dann die Tüten aus einem großen Silo.“ antwortet Uwe, während er seine CD-Sammlung alphabetisch nach der Stadt sortiert, aus der die Band kommt. „So bleibt am Ende ja maximal eine nicht ganz volle Tüte über.“

    Melanie fragt weiter „Und wie sieht das wohl bei Pommes aus? Liegen da auch ganz unterschiedliche Kartoffelstücke in einer Tüte? Oder hat man sich bei der Produktion bemüht, möglichst einzelne Kartoffeln in einer Tüte beisammen zu halten?“
    Uwe runzelt die Stirn.

    „Und, Uwe? Überleg mal bei Ananas in der Dose. Züchten die wohl Ananas, die genauso hoch ist wie eine Dose, wenn man sie geschält und geschnitten hat? Oder sortieren Maschinen die geschälten Ananas-Ringe so, dass diese möglichst gut in eine Dose gestapelt werden können?“

  • Einmal lang, keinmal kurz.

    Nachdem vor einer Woche mein Computer plötzlich den Dienst quittierte (siehe hier), kam heute ein freundlicher Kundendienstmitarbeiter, hat Mainboard, Grafikkarte und TV-Karte ausgetauscht und nun piept es nur noch einmal lang. Prima!

    Zur Feier des Tages habe ich meinem Rechner noch etwas Neues spendiert: Ein schnurloses Tastatur- und Mouse-Set (Microsoft Wireless Optical Desktop Elite), das erste Schnurlos-Set, dass ich je besaß. Mal sehen, ob es meine Erwartungen erfüllt.

  • Mitmachblog

    Heute im Programm: das verpflichtende Mitmachblog.

    Jeder, der diesen Eintrag liest, MUSS einen Kommentar hinterlassen.

    Mindestanforderung an den Kommentar: Vorname, Stadt
    Idealanforderung an den Kommentar: Vorname, Nachname, Stadt, Alter in Jahren, derzeitiges Lieblingslied in deutscher Sprache, Motto des Jahres.

  • Die merkwürdigste Instituts-Homepage der Welt.

    Solange ich hier bin, stirbt keiner.
    Bazon Brock

    Unbedingt mal vorbeisurfen, lesen, staunen, Ah!-sagen:
    Lehrstuhl für Ästhetik und Kulturvermittlung
    www.brock.uni-wuppertal.de

  • Medienerscheinung Hermes Phettberg

    Hin und wieder stoße ich beim spätabendlichen zappen auf Sendungen, in denen Hermes Phettberg auftaucht. In jeder dieser Sendungen ist er ungepflegt, schlecht gekleidet und – passend zu seinem Namen – fett. Nicht lecker rundlich, nicht Rubens, sonder einfach nur fett.
    Er hält nicht lange hinterm Berg, dass er eine bemitleidenswerte Kreatur ist und gerade das macht ihn aus. Wer seine Homepage betrachtet, welche aus eingesannten Schreibmaschinenseiten besteht, liest schnell, wo er wieviel Schulden hat, dass er kein Matura hat, fettsüchtig ist und auch schonmal hinter einen Busch gekackt hat. Genauso unblumig, wie es hier steht, stammt es von ihm selbst.
    Auf seinen Seiten finden sich auch „interessante“ Kleinanzeigen von ihm. „Wäre gern Stricher“ steht dort genauso, wie „Hinge gerne an Partys in Ketten lose und obszön für alle verfügbar und mit verbundenen Augen vom Plafond“. Letzteres Herabhängen inszeniert er gerne bei jeder öffentlichen Gelegenheit und präsentiert gerne seinen nicht „diskutablen Körper“, der dann bitte auch angefasst werden sollte.

    In der Rubrik „Photos“ unterhalten z.B. die Photos unter den Titeln „Auf Decken. H.P. begeht 5 Jahre ohne Sex und gibt einer breiten Öffentlichkeit Gelegenheit, versäumtes nachzuholen“ und „3 Wochen Nichtfernsehen mit verbundenen Augen, verklebtem Mund und verstöpselten Ohren vor ausgeschaltetem Apparat.

    Es gibt Menschen, die in der Realität skurriler sind, als man es sich im wildesten Traum ausmalen könnte.

  • einmal kurz.

    Während des Bootvorgangs macht ein Computer einen sogenannten Power On Self Test und beendet diesen mit einem Tonsignal. Verschiedene Signale sagen dem versierten Computerbenutzer, wo dem Rechner der Schuh drückt. Einmal lang gepiept drückt der Schuh erfreulicherweise nirgends. Einmal lang, einmal kurz heißt soviel wie „Mainboard defekt“. Und das heißt wiederum soviel wie „ach du Scheiße!“.

    Heute Nachmittag piepte es einmal lang, einmal kurz. Danach sagte ich an der Hotline das, was einmal lang, einmal kurz umgangssprachlich bedeutet (siehe oben). Der freundliche Hotliner nannte es „Nahrungsasche“.
    In angekündigten 5 Arbeitstagen soll es wieder nur einmal lang piepen.

  • Schuhe groß und klein

    Während meiner Magisterprüfungszeit, in der ich noch sehr regelmäßig laufen war, habe ich mir ein paar Schuhe gekauft, welche definitiv die leichtesten sind, die ich habe. Wahrscheinlich die leichtesten, die je hergestellt wurden: Ein Paar Nike Mayfly wiegt nur etwas mehr als 250 Gramm. Diesen Schuh zieht man ohne Socken an. Darum ist er zum Laufen bei Wärme super geeignet. Wenn es kälter wird, friert man eher.

    Heute kaufte ich das definitiv schwerste und größte Paar Schuhe. Kanadier-Boots von Meindl mit einem Gewicht von 2,5 Kilo. Bei diesem Stiefel ist man laut Meindl-Info in unseren Breiten auf der sicheren Seite: bis -25°C gibt es keine Frostbeulen ;-).
    Winter, du kannst kommen. Ich stapf durch dich durch!