Kategorie: Allgemein

  • Dinge, die man sich merken sollte.

    • Wenn man beim Tanzen mittels hochgeklapptem Polo-Hemd-Kragen cool aussehen möchte, sollte man Mutti vorher bitten, die Bügelfalte aus dem Kragen zu lassen.
    • Niemals auf Konfektionsgrößen verlassen! Selbst Dinge von der gleichen Firma, aus der gleichen Kollektion, am gleichen Tag gekauft haben in ein und derselben Größenangabe unterschiedliche Maße.

    …to be continued…

  • flickr bewegt sich: YouTube

    Nach dem Vorbild der Foto-Community flickr ist wohl das Projekt You Tube entstanden, dass ich vor einigen Tagen entdeckt habe. Hier können Menschen kostenlos Videos einstellen, mit Schlagworten versehen, teilen und auch in Ihre Blogs integrieren.

    Während bei flickr mitunter ganz phantastische Fotos hinterlegt werden, bezweifle ich bei You Tube jedoch, dass diese Qualität zu halten ist. Bislang habe ich neben Fernsehmitschnitten nur ganz laienhafte – meist inhaltsarme – Videos gesehen. Mal sehen, was draus wird! Mal sehen auch, wer’s kauft. flickr wurde schließlich relativ rasch von Yahoo! gekauft.

  • Prinzipien

    Those are my principles, and if you don’t like them… well, I have others.
    Groucho Marx (1890 – 1977)

  • Leiden

    Nachdem an mir per Zeitschrift eine ausgeprägte Graphomanie im Aicherschen Sinn bescheinigt wurde, musste ich an den beiden letzten Abenden feststellen, dass ich auch – und wohl schon seit längerem – an Empatho securitas insuficiensis leide.

    Erstes stört nicht sehr, belustigt eher, zweites möge bitte rasch austherapiert sein.

     

  • Unbegründetes Böse-Sein

    In den letzten Tagen war ich böse. Mein geliebtes Sony-Notebook war wie versteinert. Alles brauchte zwei Ewigkeiten. Nach einem normalen Boot-Vorgang lahmte jeder Klick. Winword öffnen: 15 Minuten. Startmenü anklicken: 5 Minuten. An ein normales Arbeiten war nicht mehr zu denken. Aber immerhin gänzlich ohne Fehlermeldung.
    Fast hätte ich den Klumpatsch eingeschickt. Aber – siehe da – nach der Deinstallation von Personal AntiVir geht alles wieder wie gewoht ratz-fatz. Schade, bisher fand ich AntiVir sehr nett… nun nicht mehr.

    Dieser Vorfall bringt mich auf die populärste Frage der letzten Tage/Wochen: Drittvariablenkontrolle zureichend? Zum Glück konnte ich die Frage in diesem Fall klären. Over.

  • Könnte bitte jemand mal an der Uhr drehen?

    Eine Zeitmaschine wäre schon etwas Tolles. Aber noch toller wäre es bestimmt, wenn man einzelne Lebensbereiche per Zeitmaschine hin- und herschieben könnte.

    Es muss fast genau heute vor einem Jahr gewesen sein. Ich war bei meinen Eltern zu Besuch und nervös-verliebt wie ein Teenager vor dem ersten Kuss. Sie schlug vor, spontan ans Meer zu fahren. Da wir beide nichts besseres vorhatten, bzw. es nichts besseres gibt, wenn man sich reziprok ziemlich gut findet, folgten wir dem Vorschlag. Das Meer, der Strand, das Wetter waren schnoddrig; die Fahrerei nicht wert. Aber der Abend war es. Sie war es.
    Heute jedoch: Sie war es.

    Mit einer Zeitmaschine könnte man das Präteritum wegradieren. Einmal mitfahren bitte. „Ja, eine Person mit Studentenermäßigung.“ Das, was man in der Zwischenzeit dazugelernt hat, sollte allerdings dringend ins Handgepäck. Sonst machte die ganze Reiserei ja doch keinen Sinn.

  • Sinnflut

    Na das hat ja gedauert, Jungs. So lange gab’s nur usseligen Proll-Hip-Hop, bei dem eine Wertfrequenzanalyse sicherlich die Worte „ficken“, „arschausweiten“ und „Aggro“ hervorgebracht hätte. Durch Zufall habe ich die neue CD von Curse „Sinnflut“ entdeckt und direkt gekauft.
    Es war erwartungsgemäß kein Fehlkauf. Curse war schon immer einer meiner Lieblinge, seit er mit Cora E. „Zeig’s mir“ duettet hat.

    Seine neue Scheibe glänzt mal wieder durch seine sonore Stimme, vernünftige Texte und klasse Rhythmusloops. Mein Liebslingslied im Moment: „Heilung“ (Track 10).

    Weiter so, Minden.

  • Jacques pittoresque

    Endlich! Warum nur so lange gewartet? So lange drüber nachgedacht, so lange gewünscht und doch nicht gemacht.

    Ich habe das Malen wiederentdeckt und unabhängig von der Qualität der Ergebnisse: es macht mir sauviel Spaß. Wie früher.

    Warum nur immer wollen? Machen!
    Oder gemäß meines Jahresmottos: Nicht gackern, Eier legen.

  • Lisaaaaaaaaaaaaaaa

    Ist mein Patenkind nicht süß?

  • Werbung: Land’s End

    Eigentlich ist mein Blog nicht gedacht, um Werbung für einzelne Firmen zu machen. Dennoch ist mir eine Firma ins Auge gefallen, die aufgrund ihrer Kommunikation zu meinem Magisterarbeitsthema passt, welches sich um Servicekommunikation drehte; genauer: Beschwerdekommunikation. (Wegen dieses Zusammenhangs befindet sich dieser Eintrag in der Kategorie Wissenschaft

    Aufgrund einer eigentlich unspektakulären, aber aufgrund des Textes ansprechenden Anzeige habe ich einen Katalog der Modeversandfirma „Lands‘ End“ bestellt. Die Anzeige beinhaltete neben einem preisgünstigen und hübschen Paar Schuhe Hinweise auf die Servicekultur der Firma. Der Katalog, welcher wirklich rasch geliefert wurde, führte die vorbildliche Servicekommunikation fort.

    Auszüge aus dem Anschreiben:

    • Wir sind immer persönlich für Sie da. wann immer Sie es wünschen. 24 Stunden am Tag und 364 Tage im Jahr (auch an Sonn- und Feiertagen) begrüßt Sie ein freundlicher Mensch am Lands‘ End Service-Telefon. Einen Anrufbeantworter gibt es bei uns nicht.
    • Ihr Anruf […] ist immer gebührenfrei, das gilt auch für Ihre Faxmitteilungen […]
    • […] Sollten Sie irgendwan einmal, aus irgendeinem Grund mit Ihrem Lands‘ End Produkt nicht zufrieden sein, dann schicken Sie es zurück. Wir stellen Ihnen nur eine Frage: Möchten Sie einen Ersatzartikel oder Ihr Geld zurück? […]

    Ich bin begeistert! Kein wenn, kein aber in den Texten. Der ersten Lieferung lag sogar eine Broschüre bei, die erklärt, was bei Lands‘ End anders ist. Zudem ein Maßband, mit dem man sich direkt ausmessen kann, wenn man sich unsicher ist, welche Kleidergröße man für das ein oder andere Produkt nehmen soll. Die Größenberatung findet dann am Telefon statt, wenn man sich nicht ganz sicher sein sollte. Praktisch.
    Marginal wird im Katalog der Internet-Shop erwähnt, der natürlich die gleichen Prdoukte umfasst, wie der vorbildlich gestaltete Katalog. Dennoch besuchte ich ihn aus Interesse. Er war wie der Katalog: informativ, unaufdringlich, unkompliziert.
    Ich wurde auf eine zunächst merkwürdige Information aufmerksam: „Unseren gebührenfreien Telefon- und Fax-Service kennen Sie ja schon. Und nun bieten wir Ihnen in Deutschland auch einen VOLLKOMMEN GEBÜHRENFREIEN INTERNET-SERVICE an.“ Erst dachte ich, dass es ja auch eine Frechheit wäre, für den Besuch eines Internet-Shops Gebühren zu verlangen, aber im nächsten Satz wurde mir die kompromisslose Serviceorientierung klar: „Wenn bei uns gebührenfrei draufsteht, dann ist auch gebührenfrei drin. Browsen Sie durch unsere Seiten, solange Sie möchten – wir tragen alle Kosten. Vergessen Sie die Telefongebühren, die bezahlen wir. Steigen Sie bei Lands‘ End Freesurf ein und genießen Sie unser Webangebot ohne Zeitdruck.“

    Wahnsinn: man kann sich eine kleine und natürlich kostenlose Software installieren, die einen wiederum kostenlos ins Internet einwählt und somit den völlig gebührenfreien Zugriff auf den Lands‘ End-Shop gewährt. – Natürlich ist dieser Service für Flatrate-Benutzer egal. Aber nett ist es trotzdem.

    Ich bin begeistert, obwohl ich noch die dort bestellt habe. Warum schaffen es andere Firmen nicht, mich derart zu begeistern?