Schlagwort: Messgerät

  • Good Bye. Lokalisten.de

    Ich mag Social Communities im Internet und ich nutze sie auch gerne. Nach einiger Zeit habe ich mich heute von einer völlig sinnlosen (subjektive Erfahrung) getrennt. Sinnlos, weil: fast keine meiner Bekannten waren dort angemeldet oder auffindbar. Zudem bekam ich am laufenden Band Spam-E-Mails, die mich aufforderten, SMS zu schicken, mit denen ich kostenpflichtige Dubios-Abos eingegangen wäre. Und da ich diese Plattform nicht mehr aktiv nutze, bekam ich dusselige Erinnerungsmails. Also: Account löschen. Doch wie häufig bei solchen Angeboten war es auch hier: angemeldet ist man schnell, abgemeldet deutlich langsamer. Die Suche bei eben jener Plattform „Lokalisten“ nach „abmelden“ ergab genau NULL Suchtreffer.

    Ein Blick in die Hilfe brachte mich auf folgende Information:

    „wie kann ich meinen account löschen?

    in deinen accounteinstellungen ganz unten findet du den button „account löschen“. klicke darauf und folge den anweisungen. alternativ kannst du einfach eine email an deleteuser@lokalisten.de schreiben. wir schicken dir die anleitung zum löschen dann zu. bitte beachte, dass es aus technischen gründen einige tage dauern kann, bis deine daten vollständig und unwiderruflich gelöscht sind.“

    Einfacher gesagt, als getan. Denn den Menüpunkt „accounteinstellungen“ gibt es auf der Seite nicht. Verlinkt war er mit dem Begriff natürlich auch nicht. Nach ein bißchen wahlloser Sucherei habe ich den Link – als Button kann man es nicht bezeichnen – dann gefunden. Um es Euch leichter zu machen, poste ich deshalb eine kurze Anleitung, wie man sich scnell und ohne zu suchen bei Lokalisten.de abmeldet.

    1. Einloggen
    2. http://www.lokalisten.de/web/user/editAccountKill.do aufrufen
    3. http://www.lokalisten.de/web/user/editAccountKill.do?method=editKill aufrufen (Das ist der Link, den man dann per E-Mail geschickt bekommt)
    4. Formular ausfüllen
    5. Fertig!
  • Jörg bei Twitter

    Nachdem auf den Wissensmanagement-Tagen in Stuttgart so durchgängig von Twitter geschwärmt wurde, starte ich nun meinen Selbstversuch, nachdem ich doch lange ein strikter Twitter-Verweigerer war. Bisher war für mich das „Microblogging“ eher eine „Microsense Monologging“. Vielleicht muss ich mich da aber bald korrigieren, da Twitter doch dialogischer ist, als ich zunächst dachte.

    So. Und damit Twitter auch richtig Spaß macht, brauche ich jetzt Follower. Und zwar ordentlich viele!

    http://www.twitter.com/joergalbrecht

  • Wunderschöne Nutzlosigkeit


    Ach wie gut, dass die Menschen nicht immer nur vermeindlich sinnvolle Dinge tun. Dann könnte ich jetzt nicht über diese fantastische Post-It-Animation lachen.

  • Ein Herz für Blogs

    Der „Stylespion“ Kai Müller startete jüngst mit „Ein Herz für Blogs“ einen Aufruf, um die Blogosphäre in Deutschland aus seiner Depression zu wecken. Die Aufgabe: jeder freiwillige Mitmacher blogt über seine Lieblingsblogs.

    Ich mag mich – wenn auch leicht verspätet – beteiligen. Bei der Gelegenheit ist mir aufgefallen, dass ich sehr wenige Blogs sehr häufig besuche. Eine Liste von zehn häufig genutzten und gelesenen Blogs bekomme ich nicht zusammen. Und eine Liste von deutschsprachigen zehn Blogs schon gar nicht.

    1. Mein aktuelles Liebslingsblog ist dann auch direkt auf englisch – wenn auch von einer Schweizerin geschrieben: SWISS MISS. Die nette Miss blogt über Design, Ideen und erfrischenden Kinderkram 🙂
    2. Meine aktuelle Nummer Zwei ist oben genannter Stylespion. Bei Kai geht es immer um Design, Inneneinrichtung, Musik.
    3. Danach gefolgt vom Design Tagebuch (sic!). Der Autor Georg Schaffrina ist Wünschelrutengänger zwischen deutschen Designneuigkeiten. Sobald ein Unternehmen ein neues Logo oder ein neues Webdesign bekommt, schlägt bei ihm die Rute aus und ein Post in seinem Blog ein.
    4. Meine ewige Nummer Eins – auch wenn Sie derzeit deutlich weniger postet als früher – ist Sickgirl aus Marburg. Mich beeindruckt Ihre Wahrnehmung, Ihre leichte Morbidität und Ihre fotografisches Auge.
    5. Ich lese nur ein einziges Blog aus wirklich privatem Interesse. Das Blog der kleinen Frau. Ich kenne sie persönlich und mag Sie sehr.
    6. Aktuell schaue ich berufsbedingt öfters bei Rick Zanotti und seinem „Captivating“ vorbei. Es ist ein englisches Videoblog zum Thema „Adobe Captivate“. Ja – spezielles Thema mit nicht perfekter Umsetzung, aber bei Nischenthemen wird die Luft sehr schnell dünn. Immerhin: mit viel Einsatz produziert.
    7. Noch so ein Nischenthema: lediglich um Speisekarten, dafür in aller epischer Breite und mit viel Hingabe beschäftigt sich Thorsten Sommer in seinem Speisekartenblog. Es liegt wohl daran, dass ich auch jede Speisekarte kritisch beäuge, die ich in die Hand bekomme.
    8. Erst noch erfunden werden muss das Blog von Annedore an de Klus. Aber wenn es das gibt, dann muss meine Blogroll neu sortiert werden.

    To be continued…

  • Tod im März

    Der Internet Explorer 6 war schon eh und je ein Fluch, wenn man für ihn Internetseiten entwickeln wollte. Er hält sich an viele Standards – insgesamt jedoch vor allem an seine eigenen. Nun ist der Explorer in Version 6 schon so alt wie die Anschläge des 11. September und es liegen nicht nur neuere Versionen vor (Version 7 schon länger, Version 8 ist gerade in den Startlöchern), sondern auch viele gute und standardkonforme Substitute (z.B. Mozilla Firefox, Apple Safari, Google Chrome, Opera). Es gibt also fast keinen Grund, seinen alten Webbrowser gegen einen neuen auszutauschen.

    Dennoch muten sich viele Internetbenutzer noch diesen alten Browser zu und pochen auch darauf („Im IE6 funktioniert das aber nicht!“) und pisacken damit Webentwickler. Im März soll damit schluss sein. Zumindest wenn es nach der Initiative „IE Death March“ geht.

    Find‘ ich prima – da mach ich mit!

  • Crayon Physics

    Wenn ich das dümmste Computerspiel küren müsste, so stünde „Cooking Mama“ immer noch ganz oben auf dem Siegertreppchen.

    Das kreativste Spiel, was mir seit Langem unter die Nase gekommen ist, ist hingegen „Crayon Physics“. Hier werden aus handgezeichneten Objekten virtuelle Gegenstände, die sich nach physikalischen Gesetzen im Raum verhalten; zugegeben: in aller Regel fallen Sie oder prallen voneinander ab. Aber das ist vergnüglicher, als es zunächst klingen mag.

    Mit ein paar Mausklicks Pinselstrichen kann man sich irre Maschinen zusammenbauen, die alle ein Ziel haben: den Ball zum Stern zu befördern.

    Crayon Physics Deluxe from Petri Purho on Vimeo.

  • Flash Version Detector: Out of Order

    Das JavaScript Flash Version Detector (http://www.dithered.com/javascript/flash_detect/index.html) schaut, ob der aktuelle Browser über ein bestimmtes Flash-Plugin verfügt und reagiert entsprechend. Wenn ja, wird der Flash-Film gezeigt, wenn nicht, erscheint eine alternative Grafik. Soweit so schön.

    Zuletzt war jedoch trotz installiertem Flash-Plugin Hängen im Schacht. Der Grund, den ich nach ein wenig Recherche aber leider nicht durch irgendwelche Internetforen herausfand: die Variable latestFlashVersionhatte den Wert 9, während es das Flash-Plugin bereits in Version 10 gibt. Dadurch konnte das Script mit dem Plugin nichts anfangen und hat stoisch und ohne Fehlermeldung die Alternativgrafik gezeigt.

    Alte Zeile 14 in der Datei flash_detect.js:

    var latestFlashVersion = 9;

    Ersetzen durch:

    var latestFlashVersion = 10;

    Ich hoffe, dieser Hinweis ist für jemanden von Euch da draußen hilfreich. Wenn ja, freue ich mich über einen kurzen Kommentar.

  • Realität vs. Fiktion

    Ich bin mir wirklich nicht sicher: ist das hier echt? Oder eine Computeranimation?