Schlagwort: Messgerät

  • Checkboxen im Formular von phpwcms richtig anordnen

    Mit dem Content-Management-Programm phpwcms lassen sich sehr einfach E-Mail-Formulare erstellen. Bei der Nutzung von Checkboxen gibt es jedoch eine kleine Macke: die Checkboxen werden einfach nacheinander angezeigt, nicht jede in einer Zeile. Leider habe ich es nicht geschafft, dem Problem mit CSS zu Leibe zu rücken, weswegen ich in der Programmierung etwas ergänzt habe. Vielleicht hat ja jemand ein ähnliches Problem…

    Vorher sah es also so aus:

       

    Und hinterher so:




    Diese Zeilenumbrüche (<br>) fügt man in der Datei /include/inc_front/content/cnt23.article.inc.php in den Zeilen 540 und 569 ein. Sie lauten jeweils:

    $form_field .= '>'.$checkbox_value .'</label><br>';

    Wenn jemand weiß, wie man den gleichen Effekt mit CSS erzielt, freue ich mich über einen hilfreichen Kommentar!

  • www.joerg-albrecht.de

    Nach sechs Wochen hat nun die dubiose Firma, die sich www.joerg-albrecht.de unter den Nagel gerissen hat (ich berichtete), die Domain ohne Rechtsstreit mit mir freigegeben.

  • Der Name ist nicht Programm

    Ganz bezaubernder Animationsfilm zum Thema Entscheidungen:

  • Wenn Seiten lahmen

    Wenn sich Internetseiten langsam aufbauen, ist der Schuldige vermeindlich schnell gefunden: die Internetverbindung. Wenn aber trotz flottem DSL der Seitenaufbau lahmt, sucht man die Schuld oft auf der Gegenseite: dem Server. Diese beiden Schuldvermutungen klingen plausibel und sind in sofern angenehm, als dass man selbst nicht der Schuldige ist.

    Dass beim Surfen durch das Internet aber viele Komponenten beteiligt sind, die auf das Geschwindigkeitserleben Einfluss haben, wird dabei oft vernachlässigt. Speziell der verwendete Internetbrowser verschlingt immer mehr Systemressourcen, da an ihn immer größere technische Anforderungen gestellt werden. Neben immer üppigeren Grafiken kosten auch CSS und JavaScript-Komponenten zusätzliche Rechenleistung, die sich in einer längeren Renderzeit niederschlägt. Speziell die zusätzliche Rechenzeit für JavaScript wird immer beträchtlicher, da diese Programmiersprache dank Web 2.0-Architekturen und AJAX(-Frameworks) in immer mehr Internetanwendungen implementiert wird.

    Im Browsermarkt sorgt seit kurzem Apples Safari für einen Turbo. Der Mac-Browser, der auch für Windows kostenlos verfügbar ist, zeigt sich im Seitenaufbau deutlich zügiger als die gesamte Konkurrenz. Laut Benchmarks ist Safari 1,9x schneller als Microsofts Internet Explorer und auch 1,7x schneller als Firefox. Benchmarks hin oder her. Ich habe es ausprobiert und Safari zeigt sich insgesamt sehr flink. Besonders bei komplexen und technisch aufwändigen Seiten hängt Safari alles ab, was ich kenne.

    Um von einem flotteren Browser zu profitieren müssen jedoch auch die Internetseiten entsprechend programmiert sein, denn die verschiedenen Browser verarbeiten Internetseiten nicht absolut gleich. Vor einigen Monaten hatte ich in ein Internet-Anwendung Einsicht, welche einzig und allein den Internet Explorer als möglichen Browser vorsah, diesen mit mächtig viel JavaScript beschickte und das Anwendungsgefühl sehr träge machte. Als vergeblicher Ausweg wurde der Server nachgerüstet, was erwartungsgemäß keine nennenswerte Beschleunigung brachte. Schade, dass der Hersteller dieser Software nicht flexibler programmierte. Ein einfacher Umstieg auf einen flinkeren Browser hätte damit nicht nur mehr Spaß bereitet, sondern auch die zusätzlichen Investitionen in neue Serverhardware vermieden.

  • Projekte-Update

    So, nachdem ich mein Blog zunächst „verschlimmbessert“ hatte, wie es mein alter Englischlehrer gesagt hätte, habe ich das Script nun wieder berichtigt und erweitert. Nun gibt es nicht nur Icons für die verschiedenen Funktionen, sondern auch frei wählbare Tags.

    Zudem habe ich mein Projekt „Deutsche Dichter“ überarbeitet. Neue Funktionen, Designupdate, neue Gedichte.

    Schade – weil viel Arbeit: der mittelprächtige Provider „Serverschleuder“ aus Mannheim hat die Biege gemacht. Auf ungehörige Art und Weise. Dadurch müssen ein Paar meiner Domains umziehen und können kurze Ausfälle entstehen, die ich zu entschuldigen bitte. Interessant ist hier, was Google zum Suchbegriff Serverschleuder ausspuckt. Bei manchen Websites zu dem Thema hätte ich Tränen gelacht … wenn ich nicht gewusst hätte, dass der Inhalt absolut ernst gemeint war.

    Bemerkenswert: Offensichtlich hat mein Namensvetter aus Berlin seine Domain www.joerg-albrecht.defreigegeben. Nun hat sich diese Domain ein dubioser Domain-Händler unter den Nagel gerissen, der die Domain ab 500 € über Sedo zum Verkauf anbietet. Ich erwäge, den ersten DISPUTE meines Lebens beim DeNIC einzureichen.

  • phpwcms mit mehreren Domains

    Das Content-Management-System phpwcms bringt von Hause aus keine Funktion für mehrere Domains mit. Wenn man das System auf einem Webspace-Paket installiert, welches mit mehreren Domains konnektiert ist, wird also standardmäßig unter jeder Domain der gleiche Inhalt angezeigt. Wenn eine Internetpräsenz über verschiedene Länder- und Sprachversionen verfügt, kann es jedoch wünschenswert sein, dass jede einzelne Domain direkt mit einer spezifischen Einstiegsseite beginnt.

    Dazu ist lediglich der folgende kleine Workaround nötig.

    1. Zunächst muss eine Datei angelegt werden, welche die verschiedenen Domains mit unterschiedlichen Inhaltsseiten verknüft. Ich nenne diese meist redirect.php.

    2. In diese Datei kommt folgender Code, welcher angepasst werden muss und um beliebig viele Domains ergänzt werden kann.

    <?php 
    
    if ( $_SERVER[`SERVER_NAME`] == `www.domain1.tld` ) {
        header( "HTTP/1.1 301 Moved Permanently" ); 
        header(`Location: http://`. $_SERVER[`SERVER_NAME`] .`/index.php?inhalt1`); 
    }
    
    if ( $_SERVER[`SERVER_NAME`] == `www.domain2.tld` ) {
        header( "HTTP/1.1 301 Moved Permanently" ); 
        header(`Location: http://`. $_SERVER[`SERVER_NAME`] .`/index.php?inhalt2`); 
    }
    
    ?>

    3. Damit die Datei redirect.php vor der index.php ausgeführt wird, muss in der .htaccess noch folgende Zeit hinzugefügt werden:

    DirectoryIndex redirect.php index.php

    Das war es dann schon!

  • Vorsicht bei Verlinkung von unerlaubten Angeboten

    Nicht zuletzt durch den Google PageRank™ ist das systematische Verlinken von bestimmten Internetseiten wichtiger geworden. Dadurch, dass Google viele Links auf eine Webseite positiv bewertet und letztendlich den begehrten PageRank™ erhöht, werden nun nicht mehr nur für den Menschen interessante Seiten verlinkt, sondern auch Seiten, denen mittels des Links eine bessere Suchmaschinenposition zuteil kommen werden soll.

    Gegen diese Art von Hyperlinks ist generell aus juristischer Sicht nichts einzuwenden. Jedoch ist die Verlinkung von juristisch nicht einwandfreien Webseiten nicht zu empfehlen. Als konkretes Beispiel ist die Verlinkung von Online-Glücksspielen (Casinos, Poker, etc.) zu nennen. Glücksspiel ist in Deutschland ein staatliches Monopol. Nicht autorisierte Glücksspiele stellen laut §284 StGB eine Straftat dar, die neben einer Geldstrafe auch mit einer bis zu 5-jährigen Freiheitsstrafe zu ahnden ist. Jedoch ist nicht nur das Angebot bzw. die Durchführung eines unautorisierten Glücksspiels strafbar, sondern auch die Werbung dafür.

    Hier genau liegt die Gefahr: Verlinkt ein deutscher Homepagebetreiber ein (meist im Ausland ansässiges) Online-Casino, verstößt er gegen §284 Abs. 4 und macht sich damit strafbar. Ob der Homepagebetreiber sich über diese rechtliche Situation im Klaren ist oder nicht, stellt dabei für das Vorliegen einer strafbaren Handlung keinen Unterschied dar. Selbst, wenn diese Straftat nicht zu einem Gerichtsverfahren führt, genügt eine Abmahnung samt Unterlassungserklärung, um einen spürbaren finanziellen Schaden zu erleiden.

    Mich wies kürzlich ein englischer Online-Vermarkter in einer E-Mail-Diskussion darauf hin, dass das zu bewerbende Casino (mit Sitz in Süd-Afrika) eine angebliche Lizenz einer maltesischen Behörde hätte und dass damit das Verlinken in Deutschland rechtlich völlig sauber wäre. Nachtigall, ik hör Dir trapsen…

    Auch ohne Jura-Studium halte ich es nicht für gegeben, dass eine Lizenz aus Malta über den Umweg des Europäischen Rechts ein Online-Casino für den Deutschen Markt legitimiert. Staatsrecht vor Europarecht. Ich schätze, dass der Betreiber des Casinos und/oder der Online-Vermarkter auf die Unwissenheit der Homepagebetreiber setzt und die Verlinkenden ins juristische Messer laufen lässt. Es ist zu überlegen, ob dies nicht als Anstiftung zur Vollziehung einer Straftat zu werten ist. Vielleicht sitzen gerade diese Online-Vermarkter auch deshalb nicht in Deutschland, um sie selbst juristisch schwerer belangbar zu machen.

    Fazit: Finger weg von solchen Verlinkungs-Angeboten! Das macht potenziell mehr Ärger, als es evtl. Nutzen stiften könnte. Die einzukalkulierenden juristischen Folgen lassen sich mit der üblichen kleinen Aufwandsentschädigung für das Setzen des Links nicht rechtfertigen.

  • Skuriler Webhumor: Girls and Corps

    Dass das Web seltsame Blüten treibt, ist ja kein Geheimnis. Nicht zuletzt Bonsaikitten war ein Hoax, der zweifeln lies, ob man über die realistische Umsetzung empört oder druch den dreisten Humor unterhalten sein sollte. Kürzlich fand ich etwas, was mich noch mehr in Staunen versetzte: Girls and Corps – ein Magazin zwischen Maxim und Nekrophilie. Auch wenn es wieder ein Hoax ist, wie Bonsaikitten, bin ich doch erstaunt, mit welch professionellem Antrieb und welcher kreativen Mühe diese skurille und zweifelsohne auch geschmacklose Seite umgesetzt wurde. Es ist schon interessant, was im prüden Amerika so alles möglich und was unmöglich ist.

    Wer keine starken Nerven hat und keinen unerschütterlichen Humor, sollte sich die Webseite nicht näher anschauen und darum nicht auf das folgende Coverfoto klicken.

  • Blog-Script enhanced

    Endlich habe ich mal mein selbst programmiertes Blog-Script erweitert. Im Zuge eines anderen Projekts habe ich den praktischen FCKEditor in 2enetworx‚ Table Editor eingebaut.
    Nun kann ich endlich in nahezu WYSIWIG arbeiten und muss nicht jeden Blog-Eintrag in HTML schreiben.

  • Das Gegenscript

    Heidrun hat mich diese Woche auf eine fantastische Sache gestoßen: Das Anti-Telemarketing-Gegenwehrscript gegen unerwünschte Telefonanrufe. Dieses Script ist ein Gesprächsleitfragen und Fragebogen, den man benutzt, wenn ungewünscht Zeitungsabos oder Telefonanschlüsse in Kaltaquise per Telefon verkauft werden sollen.

    Der freundliche Herr der Firma Primacall, der mich heute morgen anrief, hat das Telefonat seinerseits schon nach Frage 3 beendet. Er wollte mir partout nicht verraten, wo er wohnt. Dafür weiß ich jetzt, dass er Telemarketing als Vollzeitbeschäftigung betreibt 🙂

    Wer das Script auch gerne Downloaden und neben sein Telefon legen möchte, kann es hier herunterladen:http://www.xs4all.nl/~egbg/duits.html