Schlagwort: Nerd

  • Ein Herz für Blogs

    Der „Stylespion“ Kai Müller startete jüngst mit „Ein Herz für Blogs“ einen Aufruf, um die Blogosphäre in Deutschland aus seiner Depression zu wecken. Die Aufgabe: jeder freiwillige Mitmacher blogt über seine Lieblingsblogs.

    Ich mag mich – wenn auch leicht verspätet – beteiligen. Bei der Gelegenheit ist mir aufgefallen, dass ich sehr wenige Blogs sehr häufig besuche. Eine Liste von zehn häufig genutzten und gelesenen Blogs bekomme ich nicht zusammen. Und eine Liste von deutschsprachigen zehn Blogs schon gar nicht.

    1. Mein aktuelles Liebslingsblog ist dann auch direkt auf englisch – wenn auch von einer Schweizerin geschrieben: SWISS MISS. Die nette Miss blogt über Design, Ideen und erfrischenden Kinderkram 🙂
    2. Meine aktuelle Nummer Zwei ist oben genannter Stylespion. Bei Kai geht es immer um Design, Inneneinrichtung, Musik.
    3. Danach gefolgt vom Design Tagebuch (sic!). Der Autor Georg Schaffrina ist Wünschelrutengänger zwischen deutschen Designneuigkeiten. Sobald ein Unternehmen ein neues Logo oder ein neues Webdesign bekommt, schlägt bei ihm die Rute aus und ein Post in seinem Blog ein.
    4. Meine ewige Nummer Eins – auch wenn Sie derzeit deutlich weniger postet als früher – ist Sickgirl aus Marburg. Mich beeindruckt Ihre Wahrnehmung, Ihre leichte Morbidität und Ihre fotografisches Auge.
    5. Ich lese nur ein einziges Blog aus wirklich privatem Interesse. Das Blog der kleinen Frau. Ich kenne sie persönlich und mag Sie sehr.
    6. Aktuell schaue ich berufsbedingt öfters bei Rick Zanotti und seinem „Captivating“ vorbei. Es ist ein englisches Videoblog zum Thema „Adobe Captivate“. Ja – spezielles Thema mit nicht perfekter Umsetzung, aber bei Nischenthemen wird die Luft sehr schnell dünn. Immerhin: mit viel Einsatz produziert.
    7. Noch so ein Nischenthema: lediglich um Speisekarten, dafür in aller epischer Breite und mit viel Hingabe beschäftigt sich Thorsten Sommer in seinem Speisekartenblog. Es liegt wohl daran, dass ich auch jede Speisekarte kritisch beäuge, die ich in die Hand bekomme.
    8. Erst noch erfunden werden muss das Blog von Annedore an de Klus. Aber wenn es das gibt, dann muss meine Blogroll neu sortiert werden.

    To be continued…

  • Im Druck: Handbuch für Projektarbeit, Qualifizierung und Zertifizierung

    Aktuell im Druck: Das vierbändige Projektmanagement-Buch, zu dem ich in 2008 das Innenlayout beigesteuert habe. Die Reinzeichnung übernahm eine Agentur.

    Bald verfügbar. Z.B. bei Amazon.de: http://www.amazon.de/gp/product/3924841403/

    Kompetenzbasiertes Projektmanagement (PM 3): Handbuch für die Projektarbeit, Qualifizierung und Zertifizierung auf Basis der IPMA Competence Baseline Version 3.0 (Gebundene Ausgabe)

  • Publikation: Informations- und Dokumentenmanagement im Web 2.0

    Meine neue Publikation „Informations- und Dokumentenmanagement im Web 2.0“ erscheint ab dem 25.02.2009 in der Ausgabe 02/2009 in der Zeitschrift für Wissensmanagement.

    In diesem Artikel beschreibe ich mein Konzept, Einzelinformationen und Informationsreihen weltweit eindeutige Adressen (IRLs) zuzuweisen, in Suchmaschinen und/oder Verzeichnissen abzulegen und damit für jeden zugänglich und abrufbar zu machen. Dabei geht mein Konzept zurück zur Wurzel, da Dokumente (also schwach- oder unstrukturierte Inhalte) ganz oder teilweise auf strukturierten Daten beruhen.

    „Bei der Evolution im Rahmen eines Web 2.0-Gedanken geht es also weniger darum, die technischen Möglichkeiten des Web 2.0 zu nutzen, als vielmehr, den konzeptionellen Unterschied zwischen Web 1.0 und Web 2.0 auf das Anwendungsfeld Dokumentenmanagement zu übertragen.“

  • Persönliche Neuentdeckung: the Apples aus Israel

    Gestern Abend waren wir spontan im Hildegart. Irgendwann legte dort DJ Sticky auf. Tanzbar wars. Und dann kam plötzlich etwas tolles aus den Lautsprechern, was ich vorher noch nicht kannte: The Apples aus Israel. Mal wieder ein Beweis, wie handgemachte Musik rocken kann. Ich will mehr davon! 🙂

  • Crayon Physics

    Wenn ich das dümmste Computerspiel küren müsste, so stünde „Cooking Mama“ immer noch ganz oben auf dem Siegertreppchen.

    Das kreativste Spiel, was mir seit Langem unter die Nase gekommen ist, ist hingegen „Crayon Physics“. Hier werden aus handgezeichneten Objekten virtuelle Gegenstände, die sich nach physikalischen Gesetzen im Raum verhalten; zugegeben: in aller Regel fallen Sie oder prallen voneinander ab. Aber das ist vergnüglicher, als es zunächst klingen mag.

    Mit ein paar Mausklicks Pinselstrichen kann man sich irre Maschinen zusammenbauen, die alle ein Ziel haben: den Ball zum Stern zu befördern.

    Crayon Physics Deluxe from Petri Purho on Vimeo.

  • Honig kaufen!

    Habe ich eigentlich schon Werbung für das Album„Treehouse“ von „Honig“ gemacht?
    Nein? – Dann jetzt aber:

    Cover links anklicken und CD kaufen!

  • Novemberkind

    Ach wie schön war doch dieser Film gestern im Apollo-Kino. „Novemberkind“ mit Anna Maria Mühe und Ulrich Matthes in den Hauptrollen.

    Ohne auf den Inhalt eingehen zu wollen, um den Noch-nicht-Sehern den Spaß nicht (vor)wegzunehmen, möchte ich jedoch sagen, dass ich bei aller Rührung während des Films doch arg empört war. Empört über den unanständigen Voyeurismus von „Robert“. Dieses Gefühl wurde aber alsbald von den blauen Kulleraugen von Anna Maria Mühe weggekullert. 😉

  • BigMac mit Apfelaroma

    Mein Apple MacBook tut täglich gute Dienste. Jedoch lief mir in der letzten Zeit immer wieder die Festplatte voll. Die eingebauen 120GB (Hitachi) reichen für meinen Gebrauch einfach nicht. Aufrüstkits für MacBoocs gibt es z.B. bei macXperts und kosten dort ca. 240 € für 500 GB. In diesem Kit sind dann Festplatte, Werkzeug und ein externes Gehäuse enthalten, mit dem man die alte Festplatte als externes Speichermedium weiterbetreiben kann.

    Für deutlich weniger als den halben Preis habe ich dann jedoch eine Seagate FreeAgent Go mit 500GBgekauft und die Festplatten getauscht: die 120er Hitachi aus dem MacBook ins Gehäuse und die 500er Seagate aus dem Gehäuse ins MacBook. Da die Seagate-Festplatte mit einem NTFS-Dateisystem ausgeliefert wird, ist hier ein umformatieren auf das MacOS-Dateisystem nötig. – Selbstverständlich könnte der Tausch auch mit einer anderen Festplatte funktionieren. Es muss keine Seagate-Platte sein. Vorsorglich erwähne ich aber, dass man eine 2,5-Zoll-Platte benötigt. 😉 Normale externe Festplatten sind in der Regel 3,5 Zoll.

    Die gute Nachricht: es muss keine(!) Software auf dem Computer neu installiert werden. Mit dem kostenlosen Tool Carbon Copy Cloner clont man den Inhalt der externen (alten) Festplatte auf die interne (neue) und der Umzug ist geschafft. Für den Datentransfer per USB muss man zwar ein paar Stunden einplanen, insgesamt ist es aber mehr als unkompliziert.

    Und nun die Antwort auf die evtl. aufkommende Frage: „Soll ich erst die Daten migrieren und dann die Platten tauschen oder andersrum?“ – Meine Antwort: Ganz egal, weil der Mac auch problemlos von der externen USB-Platte bootet. Aus technischer Sicht ist es jedoch vielleicht besser, zuerst die Platten umzubauen, da man dann recht rasch feststellen würde, falls diese doch nicht kompatibel ist. Sonst kopiert man stundenlang für nichts und wieder nichts…

    Wenn jemand mir das nachmachen will, gerne. Ich übernehme aber keine Garantie und auch keine Haftung, falls dabei etwas schief geht. Im Zweifelsfalle lieber den Mac-Händler aufsuchen und um Hilfe bitten.

  • Ostatni dzwonek (Beim letzten Klingelzeichen, PL 1989)

    Völlig falsche Erwartungen zogen uns in diesen polnischen Kinofilm. Manche Erwartungen entsprangen nur mir und meiner Phantasie, manche wurden von der kurzen Vorrede erweckt, in denen Analogien u.a. zur legendären „Feuerzangenbowle“ gezogen wurden. Und während ich vom letzten osteuropäischen Kinofilm (Import-Export) sehr angetan war, so konnte mich dieser nicht recht rühren. (mehr …)

  • Realität vs. Fiktion

    Ich bin mir wirklich nicht sicher: ist das hier echt? Oder eine Computeranimation?