Autor: joergalbrecht

  • Google Street View | Trusted

    Google Street View | Trusted

    Was ganz am Anfang „Google Street View Indoor“ hieß und dann „Google Maps Business View“, wird ab dem 3. September 2015 unter dem Namen „Google Street View | Trusted“ weitergeführt. Virtuelle 360°-Rundgänge basierend auf der erprobten Google Street View-Technologie sind damit unverändert möglich, auch wenn sich der Name ändert. (mehr …)

  • Google Street View | Trusted per „nctech iris360“

    Google Street View | Trusted per „nctech iris360“

    Überraschend hat Google angekündigt, das Programm „Google Maps | Business View“ in „Google StreetView | Trusted“ umzubenennen. Mit dieser Änderung, die in der nächsten Zeit aktiv werden soll, werden auch ein paar inhaltliche Änderungen aktiv.

    Eine dieser Änderungen ist die Zulassung von 360°-Kameras für Trusted Photographer. Eine dieser Cameras ist die nctech iris360. Diese Camera kann mit vier eingebauten Objektiven „in einem Rutsch“ ein komplettes Panorama aufnehmen. Im Pre-Order kostet die Camera 1.999 $ bzw. 1.799 €.

    Diese Camera vereinfacht das Fotografieren und Zusammenfügen („Stitching“) der Einzelbilder zu einem Kugelpanorama. Was jedoch verwundert: sowohl die Auflösung, als auch der Blickwinkel sind nicht besser bzw. eher schlechter als bei den bisher zugelassenen Techniken.

    Auflösung
    Ich erzeuge mit meiner Canon-Camera, einem 8mm-Sigma-Objektiv und PTgui ein Panorama mit 10608×5304=56 Megapixeln (Beispiel-Panorama auf dem Jungfraujoch in der Schweiz).
    Die iris360 erzeugt laut Herstellerhomepage ein Panorama mit nur 8000×4000=32 Megapixeln. – Das ist eine signifikant schlechtere Auflösung. Zusätzlich scheint das Modell von nctech ein kleines Problem beim Zusammenrechnen der HDR-Informationen zu haben. Helle Bereiche haben auf vielen Beispielbildern überhaupt keine Zeichung mehr.

    IMG_9988-Panorama2b
    Abdeckung

    Abseits der bloßen Pixelzahlen überrascht mich jedoch die Abdeckung der Aufnahmen. Ein echtes Kugelpanorama deckt 360°x180°ab. Mit dem verwendeten (vorgeschriebenen) Panoramakopf und meiner Ausrüstung erhalte ich einen „toten Bereich“ am unteren Bildrand (in obiger Abbildung komplett schwarz). Diesen Bereich kann man mit zusätzlichen Fotos füllen oder mit Photoshop ein wenig tricksen, wenn der Untergrund relativ homogen ist. Google selbst blurrt diesen Bereich im Nadir in der Regel so gut, dass man im fertigen Business View Panorama am Boden nur eine mehrfarbige Fläche sieht.

    Die iris360 hat einen etwas 3x so großen „toten Bereich“ im Nadir, den man in der obigen Überlagerung am mittelgrauen Bereich erkennen kann. Offenbar füllt die eingebaute Software diese schwarze Fläche mit einem virtuellen Kugelspiegel, der Blick auf den Boden ist aber damit nicht so weit möglich, wie mit herkömmlicher Technik. Verwundernswert ist dieses Manko auch deshalb, weil 360°-Cameras im Einsteigerbereich (z.B. Ricoh Theta) zwar eine geringere Auflösung, aber einen größeren Aufnahmebereich ermöglichen.

  • Google eTown Award 2015: And the winners are…

    Google hat die Gewinnerstädte des diesjährigen eTown Awards veröffentlicht. Diese Städte haben sich im Ranking behauptet und gelten für dieses Jahr als die zehn digitalsten Städte Deutschlands. Herzlichen Glückwunsch!

     PLZ 2012 2013 2014 2015
     0… Leipzig Dresden Cottbus Dresden
     1… Berlin Brandenburg Berlin Schwerin
     2… Delmenhorst Kiel Bremen Landkreis Harburg
     3… Gießen Kassel Salzgitter Bielefeld
     4… Mülheim an der Ruhr Osnabrück Essen Düsseldorf
     5… Mainz Koblenz Hamm Koblenz
     6… Speyer Frankenthal Heidelberg Frankfurt am Main
     7… Oldenburg Landau Karlsruhe Landau in der Pfalz
     8… Erding Ingolstadt Augsburg Landkreis Oberallgäu
     9… Nürnberg Erfurt Coburg Neumarkt i.d. Oberpfalz

    In jeder der zehn Gewinnerstädte haben nun jeweils zehn Unternehmen die Möglichkeit, ein kostenloses Fotoshooting für Google Street View | Trusted (ehemals Google Maps Business View) zu erhalten. Dann mal ran an den Speck! 🙂

  • Busse in Aachen: Hybrid vs. Elektro

    Am 19. Mai 2015 nahm ich als Zuhörer an der Podiumsdiskussion des Aachener Zeitungsverlags zum Thema „Umweltzone“ teil. Unter anderem wurde viel über die ASEAG-Busflotte und deren Modernisierung gesprochen.

    Stolz war Aachens OB Marcel Philipp über den erfolgreichen Umbau eines Gelenkbusses auf reinen Elektroantrieb. Stolz, weil es bisher weltweit keinen rein elektrischen Gelenkbus gäbe und Aachen damit eine Vorreiterrolle einnähme. Ich war ein wenig skeptisch und habe das Internet bemüht. Folgende Fragen sind dabei bei mir entstanden:

    1. Warum baute die ASEAG ausgerechnet einen vergleichsweise teuren und modernen Hybrid-Gelenkbus in einen Stromer um und nahm nicht einen normalen Diesel-Bus als Ausgangsmaterial? (Quelle)
    2. Warum wurde nicht einfach ein vorhandenes Busmodell erworben? Elektro-Gelenkbusse gibt es zumindest vom chinesischen Anbieter BYD. BYD-Busse rollen auch bereits durch Bremen, Bonn, Trier und andere europäische Städte. Elektrische Gelenkbuss mit Mercedes-Stern auf der Front fahren bereits durch Sao Paolo.
    3. Warum wurden in finanziell schwierigen Zeiten, in denen die Umweltzone droht und auch die ASEAG zum Erneuern der Busflotte zwingt, 700.000 € reine Materialkosten in die Umrüstung eines Hybrid-Busses investiert, obwohl ein herkömmlicher Dieselbus „nur“ 300.000 € kosten würde? Zumal die ASEAG aktuell sowieso nicht erwägt, vollständig elektrisch zu werden. „Für die eigene Busflotte werde man daher künftig v.a. auf Dieselbusse setzen, die die Euro-VI-Norm erfüllen, so Eßer.“ (Quelle)
      Insofern von 700.000 € reinen Materialkosten die Rede ist, dürften die Kosten für Planung, Zulassung, Tests, etc. noch höher liegen. Zudem darf man nicht die Anschaffungskosten des Ausgangsmaterials, also des Hybrid-Busses vernachlässigen. Der tatsächliche Preis dieses Test-Busses dürfte damit schätzungsweise deutlich über 1.000.000 € betragen.

    Gefördert wurde der Umbau des Busses durch das Projekt CIVITAS DYN@MO. Hieraus erhält die ASEAG insgesamt auch für andere Arbeitspakete 365.000 € (Quelle, Quelle 2).

    Der Umbau des Busses erfolgte mit Unterstützung der erst im Juni 2013 gegründeten FUTAVIS GmbH, zu der es online nur sehr wenige Informationen gibt, außer dem Namen des Geschäftsführers Jens Bockstette und der Anschrift, die sie sich mit der StreetScooter GmbH teilt.

  • 360° Jungfraujoch „Top of Europe“

    Ich war für und mit der Outdoorseite auf dem Jungfraujoch „Top of Europe“ in der Schweiz und habe bei der Gelegenheit ein paar 360°-Aufnahmen gemacht und diese bei Google Views veröffentlicht.

    Auf dem Hinweg hielt die Jungfraubahn zwei Mal für ein paar Minuten an. Dann konnte man durch einen kleinen Gang zu großen Panoramafenstern gelangen. Der Ausblick war gigantisch!

    Von der Aussichtsplattform des Jungfraujoch bot sich ein noch besseres Alpenpanorama. Leider – aber das war natürlich klar – waren dort auch sehr viele Menschen, die auch alle einen perfekten Blick und ein perfektes Photo haben wollten.

    Abschließend waren wir noch draußen im Schnee. Dort sind wir dann auch noch Seilrutsche („Zipline“) gefahren. Die paar Stufen zum Startpunkt der Zipline waren unerwartet anstrengend. Bereits auf dem Jungfraujoch ist die Luft so dünn, dass man untrainiert direkt ins Schnaufen kommt.

  • WDR Lokalzeit Regio Aachen: Mit Lastenfahrrädern auf den Vennbahn

    https://www.youtube.com/watch?v=XWPiub_ott4

    Der heutige Filmbeitrag aus der WDR Lokalzeit Regio Aachen über die #TransVennCargo der Outdoorseite zum online Ansehen.

  • Radreise mit Lastenrädern auf der Vennbahn

    Radreise mit Lastenrädern auf der Vennbahn

    Früher war die Vennbahn eine wichtige Personen- und Güterverbindung zwischen Luxemburg und Aachen. Jörg Albrecht und Axel Jansen erinnern mit einer Radreise auf Lastenrädern daran, dass Transport nicht nur aus Autofahren besteht und unsere Umgebung viel Sehens- und Erlebenswertes zu bieten hat. In Begleitung des Westdeutschen Rundfunks erkunden die beiden Radler mit zwei dänischen Lastenrädern am 2. Mai die 125 km lange Vennbahn von Troisvierges in Luxemburg über Belgien zurück nach Aachen. (mehr …)

  • Video: Wie Google Business View helfen kann, mehr Kunden zu bekommen

    Bei YouTube fand ich ein Video von Yokel Local Internet Marketing Inc aus Las Vegas mit einem Vortrag über Google Maps Business View. Besonderes interessant ist, dass der Vortrag nicht nur technische Aspekte beinhaltet, sondern sich vor allem mit effektiver Kommunikation und auch mit NLP beschäftigt.

    https://www.youtube.com/watch?v=-urAUADP9n8

    Ganz deutlich wird, dass Business View insbesondere auch für diese Geschäfte einen Wettbewerbsvorteil darstellt, die keinen Online-Shop betreiben, sondern noch „herkömmlich“ mit ihren Kunden Geschäfte machen möchten.

  • Google Maps Business View for Hotels – Das ist verboten

    Neben dem normalen Google Maps Business View gibt es noch die Variante für Hotels. Hierbei gelten leicht andere Vorgaben und es können auch mehr als ein Panoramarundgang pro Objekt hinterlegt werden. So können beispielsweise Lobby mit Rezeption, Restaurant und verschiedene Zimmerkategorien separat dargestellt werden.

    Grundsätzlich gilt folgende Hotel-Definition bei Google: „Unterbringung im Innenraum mit einem Ort, an dem man einchecken oder Buchungen vornehmen kann“. Darunter fällt ein herkömmliches Hotel genauso, wie ein Gasthof, eine Jugendherberge oder ein Hostel.

    Es gibt jedoch in dieser Kategorie ein paar Ausnahmen, die Google wie folgt benennt:

    • Teilnutzung in Apartmentblock oder Wohngebäude
    • Gästehaus (im Sinne der Vermietung einer privaten Unterkunft); Anmerkung: AirBNB-Unterkünfte sind entsprechend fast ausnahmslos ausgeschlossen
    • Villa
    • Ländliche Mietshäuser
    • Berghütten
    • Musterhäuser
    • Studentenunterkunft
  • Weltweit wachsen: Google eTown Award 2015

    Bisher hat Aachen nie beim Google eTown Award gewonnen. Dieses Jahr schreibt Google den Award unter dem Motto „Weltweit wachsen“ wieder neu aus.

    In den 10 Gewinnerstädten (aus jedem Postleitahlenbereich eine Stadt) können jeweils 10 Unternehmen ein Google Maps Business View-Shooting gewinnen.

    Online kann man Aachen ein bißchen anschieben und dabei evtl. auch selbst auf einen kleinen Gewinn hoffen. Es gibt Chromebooks und Chromecasts zu gewinnen.