Autor: joergalbrecht

  • Fortschritt: Heimautomatisierung

    iRobot Roomba 560Seit längerem muss ich meine Hemden nicht mehr selber bügeln und auch keinen Kaffee mehr per Hand kochen. Seit heute muss ich den Staubsauger auch nicht mehr benutzen. Das Projekt „Heimautomatisierung“ nimmt also Formen an. 🙂

    Heute kam mein iRobot Roomba 560 per Paketdienst an, den ich – ich muss es zugeben – skeptisch entgegennahm. Ausgepackt, aufgeladen und ab die Post! Schon nach ein paar Minuten war ich verblüfft, wie gründlich er ist und dank Entfernungssensor auch nicht vor jede Wand und jedes Möbel donnert, sondern kurz vorher abbremst und dann langsam davor fährt, bis sein Berührungssensor auslöst.

    Aufgrund seiner geringen Höhe kommt er auch an Stellen, wo man mit einem normalen Handstaubsauger nicht hinkommt: unbeirrt fährt er unter Couch, Bett und Schränkchen.

    Ich bin begeistert!

  • AlpenX 2008: Die Route


    Größere Kartenansicht

      Länge / Höhenmeter Zielort
    Etappe 1 61,4 km / 2109hm Hochbrixen / Brixen
    Etappe 2 71,4 km / 2012hm Krimml
    Etappe 3 85,8 km / 2160hm Reischach / Bruneck
    Etappe 4 79,38 km / 2554hm Rifugio 5 Torri
    Etappe 5 39,6 km / 1688hm Forcella San Tomaso
    Etappe 6 85,15 km / 1947hm Auer
  • Promotionswochenende April 2008

    Mit etwas verkleinerter Promotionsmannschaft haben wir ein super Wochenende in Bremen und an der Nordsee (siehe Foto) verbracht.

    Meine Abendhighlights waren das unendlich charmante „dreijahre“ und die tolle Party „Viva la Revolución!“ vom Funkhaus Europa im Bürgerhaus Weserterrassen. 😉

  • Der Name ist nicht Programm

    Ganz bezaubernder Animationsfilm zum Thema Entscheidungen:

  • Tschüss, Deutschland!

    „Unverhofft kommt oft“: Ich habe in der letzten Woch ein Angebot bekommen, für eine deutsche Unternehmensberatung ein zweijähriges Kommunikationsprojekt in Tschechien zu leiten. Ich musste weniger nachdenken, als über die Teilnahme an der Transalp und habe heute den Vertrag unterschrieben und auch schon meine Wohnung in Aachen gekündigt. Ab dem 01. Juni habe ich eine Prager Adresse und ein tschechisches Nummernschild. Moc dobrí!

    Die Firma stellt nicht nur einen Firmenwagen, sondern auch eine Firmenwohnung, die in einem alten Herrenhaus direkt an der Moldau liegt. Das Büro ist auf der gegenüberliegenden Moldauseite, wo man entweder über die nahe Brücke oder mit einem hölzernen Ruderboot hinkommt. Niedlich!

    Update: April, April!

  • Ich mach’s nun doch: Transalp 2008

    Die letzten Wochen habe ich den Gedanken hin- und hergewälzt, ob ich Thomas` Einladung annehme, mit ihm und noch ein paar anderen Verrückten mit dem Mountainbike die Alpen zu überqueren. Transalp nennt sich sowas, das weiß sogar Wikipedia sehr ausführlich. Von Bayrischzell bis Montan in den Dolomiten in 10 Tagen. Nach vielen intra- und interpersonellen Diskussionen habe ich nun zugesagt und bin voller Spannung und Vorfreude.

    Die Hardware des nötigen Equipments für diesen unkonventionellen Sommerurlaub habe ich nun beisammen: ein gebrauchtes und leicht umgebautes Canyon Nerve XC 6.0, was mir auch hier schon im Euregio-Matsch einiges an Spaß – und davor ein bißchen Kummer – bereitet hat. Die Beschaffung der Software ist nicht besonders schwer. Geht es nun also daran, die Wetware zu trainieren. Wohlan!

    Witzig: Es gibt tatsächlich eine „Albrecht-Route“ für die Alpenüberquerung mit dem Rad. Die fahren wir aber nicht, sondern fahren in’s „Grüne„.

  • Gute Botschaft

    Heute hatte das Märzwetter schon April. Wir saßen drinnen in dem kleinen Laden, an dessen große Fensterscheiben der Hagel klopfte. Drinnen war es urig, gemütlich und unheimlich nett. Zu Essen gab es Bagel mit Ei und dick und drall belegte Stullen, dazu gab Kaffee ohne blöde Fragen*, ohne Karamellkeks in Zellophan, dafür aber mit einem unkomplizierten Löffelbiscuit. Die anderen Gäste waren nett und offenmütig. Mit Kind, Hund und Hunger. Und dann kam ein Satz aus dem Ecke, in dem zwischendurch die sympathische Chefin saß. Der Satz klang nicht gelogen und sprach aus so manchem Herzen: „Ich glaube, wir sind glücklicher als viele Leute, die deutlich mehr Geld verdienen. Geld macht nicht glücklich. Und vor allem macht es auch keinen besseren Menschen aus Dir.“

    Glücklich machte aber der Kuchen, den wir als Dessert bekamen: Ein Käsekuchen „von Mama“ und ein Apfel-Zimt-Kuchen. Danke – das war echt schön bei Euch!

    Nachahmens- und wiederholenswert: Botschaft-Mitte, Tußmannstraße 5, Düsseldorf-Derendorf

    * Hier trinken oder To-Go? Tall, Grande oder Venti? Mit Milch? Fettarm oder normal? Die fettarme Milch warm oder kalt? Zucker, Süßstoff oder einfach so?  Bar oder Karte?

  • Meine kabarettistische Neuentdeckung: Hagen Rether

    Ruhig, ziemlich fundiert und richtig böse.

  • Wenn Seiten lahmen

    Wenn sich Internetseiten langsam aufbauen, ist der Schuldige vermeindlich schnell gefunden: die Internetverbindung. Wenn aber trotz flottem DSL der Seitenaufbau lahmt, sucht man die Schuld oft auf der Gegenseite: dem Server. Diese beiden Schuldvermutungen klingen plausibel und sind in sofern angenehm, als dass man selbst nicht der Schuldige ist.

    Dass beim Surfen durch das Internet aber viele Komponenten beteiligt sind, die auf das Geschwindigkeitserleben Einfluss haben, wird dabei oft vernachlässigt. Speziell der verwendete Internetbrowser verschlingt immer mehr Systemressourcen, da an ihn immer größere technische Anforderungen gestellt werden. Neben immer üppigeren Grafiken kosten auch CSS und JavaScript-Komponenten zusätzliche Rechenleistung, die sich in einer längeren Renderzeit niederschlägt. Speziell die zusätzliche Rechenzeit für JavaScript wird immer beträchtlicher, da diese Programmiersprache dank Web 2.0-Architekturen und AJAX(-Frameworks) in immer mehr Internetanwendungen implementiert wird.

    Im Browsermarkt sorgt seit kurzem Apples Safari für einen Turbo. Der Mac-Browser, der auch für Windows kostenlos verfügbar ist, zeigt sich im Seitenaufbau deutlich zügiger als die gesamte Konkurrenz. Laut Benchmarks ist Safari 1,9x schneller als Microsofts Internet Explorer und auch 1,7x schneller als Firefox. Benchmarks hin oder her. Ich habe es ausprobiert und Safari zeigt sich insgesamt sehr flink. Besonders bei komplexen und technisch aufwändigen Seiten hängt Safari alles ab, was ich kenne.

    Um von einem flotteren Browser zu profitieren müssen jedoch auch die Internetseiten entsprechend programmiert sein, denn die verschiedenen Browser verarbeiten Internetseiten nicht absolut gleich. Vor einigen Monaten hatte ich in ein Internet-Anwendung Einsicht, welche einzig und allein den Internet Explorer als möglichen Browser vorsah, diesen mit mächtig viel JavaScript beschickte und das Anwendungsgefühl sehr träge machte. Als vergeblicher Ausweg wurde der Server nachgerüstet, was erwartungsgemäß keine nennenswerte Beschleunigung brachte. Schade, dass der Hersteller dieser Software nicht flexibler programmierte. Ein einfacher Umstieg auf einen flinkeren Browser hätte damit nicht nur mehr Spaß bereitet, sondern auch die zusätzlichen Investitionen in neue Serverhardware vermieden.

  • Neue Publikation: Vertrauen – ein erfolgsentscheidender Faktor

    In der nächsten Ausgabe der „wissensmanagement“ (Erscheinungsdatum: 09. April 2008) wird der Beitrag „Vertrauen – ein erfolgsentscheidender Faktor“ veröffentlicht, den ich zusammen mit Prof. Dr. Michael Gessler schrieb. Dass das Thema Vertrauen nicht neu, aber dennoch brandaktuell ist, zeigt die Wertschätzung der Redaktion, die unseren Beitrag sogar zu einem der Titelthemen machte.