Autor: joergalbrecht

  • Warum ich nicht mehr pitche – Teil 1

    Folgenden Beitrag schreibe ich nicht aus Häme oder Greuel, sondern nur um jüngeren und älteren Mitgliedern meiner „Zunft“ zu zeigen, wie es läuft.

    Ich bin Mitglied eines kreativen Berufsbildes. Kommunikationswissenschaftler mit Design-Anspruch. Betriebspädagoge mit wissenschaftlichem Hintergrund. Und dabei noch Nerd mit Outdoor-Affinität. Aber das nur im Privaten.

    Pitch heißt es, wenn Firmen Kreative zu einem Wettbewerb einladen. Der Gewinner dieses Wettbewerbs bekommt einen Auftrag für etwas, was vorher manchmal noch gar nicht so recht feststeht. Da es aber im Wettbewerb nicht um Kreuzworträtsel oder um Gummistiefelweitwurf, sondern um handfeste, individuelle Arbeit für den Kunden geht, gerät dabei manchmal ins Vergessen.

    In diesem ersten Teil möchte ich von dem Pitch, bzw. dem „Agentur-Wettbewerb“ der Stadt Rodach vom 3. November 2009 berichten. Vorab: Diesen Wettbewerb habe ich nicht gewonnen, aber ich bin ein guter Verlierer. Hier der Ausschreibungstext:

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  • Doppelbindung im Projektmanagement

    Seit meinem Studium kenne ich die Doppelbindungstheorie und bisher ist diese mir auch in der Praxis das ein oder andere Mal begegnet. Eine Doppelbindung kommt manchmal als Widerspruch, als Paradox oder als Dilemma daher, ist jedoch in Wirklichkeit etwas anderes.

    Die formale Darstellung, wie Wikipedia sie aufführt, finde ich zur Erklärung sehr gelungen:

    • Die Person muss sich an das Gebot oder Verbot X halten.
    • Die Person muss sich an das Gebot oder Verbot Y halten.
    • Y widerspricht X.
    • Die Person darf weder X noch Y ignorieren.
    • Jeder Kommentar bezüglich der Absurdität der Situation ist streng verboten.
    • Ein Verlassen der Situation ist oder erscheint unmöglich.

    In den klassischen Darstellungen der Doppelbindungstheorie gibt es in der Regel nur zwei Gebote oder Verbote. Vermutlich gibt es tatsächlich aber auch Konstellationen mit mehr Bindungen. Allen Konstellationen gemein ist, dass sie für das sogenannte „Opfer“ nicht lösbar sind. Jegliche Aktion ist falsch, weil sie wahlweise gegen Gebot X oder Y verstößt und wird entsprechend sanktioniert. Aber auch die Unterlassung einer Aktion ist falsch. Das Opfer wird somit zu einer Handlung gezwungen, deren Ausgang sowohl erwünscht, als auch unerwünscht ist.

    Die äußerlichen Zusammenhänge eines Projekts werden klassisch durch das Projektdreieck symbolisiert, welches graphisch darstellt, dass  Ergebnis, Ressourcen und Zeit zusammenhängen. Wenn zehn Bauarbeiter (Ressourcen) in einer Woche (Zeit) ein Haus (Ergebnis) bauen, so ist davon auszugehen, dass sich der Zeitbedarf erhöht, wenn man die Ressourcen verknappt, also beispielsweise die Anzahl der Bauarbeiter halbiert. Wenn man dennoch auf dem Ergbnis besteht, so könnte man erwarten, dass sich die Qualität des Ergebnisses verringert, da die Bauarbeiter ja schneller und evtl. dadurch weniger sorgfältig arbeiten müssen. Die Bauarbeiter könnten diesen Widerspruch kurzfristig lösen, indem sie Überstunden machen; langfristig würde dies jedoch absehbar mit einem höheren Krankenstand einhergehen und die Ressourcen dadurch weiter schmälern.

  • Fisch in Wodka

    Wenn man einen Fisch isst,
    muss man danach Wodka trinken,
    damit der Fisch weiß,
    dass man keine Katze ist.

    – Unbekannte Herkunft. Polnisches Sprichwort?

  • Wir ziehen alle am gleichen Boot.

    Wir ziehen alle am gleichen Boot.

    – Missglückte Sprichwörter

  • Transalp 2014

    Nach den Alpenüberquerungen 2008 und 2010 werde ich in diesem August zum dritten Mal aufbrechen. Die Route wird uns diesmal von Bruneck durch die Dolomiten nach Bassano del Grappa.


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    Anders als in den Vorjahren werde ich nicht mehr mit meinem Canyon Nerve XC fahren, sondern meinem neuen Trek Fuel EX 9.9. Ich bin sehr gespannt, ob sich der Umstieg von Aluminium auf Carbon bewähren wird. Die ersten Testfahrten waren sehr positiv; das Fuel ist eine richtige Rakete.

    Update:
    Ich habe das neue Trek umgebaut und mit Matchmakern ausgestattet, weil der Lenker vorher sehr voll und manche Hebel schlecht zu erreichen waren. Mir ist nicht klar, warum bei einem Fahrrad dieser Preisklasse nicht sofort Matchmaker montiert werden.

  • Critical Mass Berlin 25.04.2014

    Vom Straßenrand aus wurde der Start der Critical Mass am 25.04.2014 gefilmt. Hunderte oder gar tausende Radler zogen auf den unterschiedlichesten Fahrrädern in ungefähr 23 Minuten vorüber. Ich finde es ganz toll, wie geschlossen und friedlich  das ganze wirkte, wenn man bedenkt, dass Critical Mass-Aktionen kein Ziel, keinen Veranstalter und keine vorgelegte Route haben. Eskortiert wurde der Verband von der Berliner Polizei. Dies ist aber laut § 27 StVO kein Muss für einen Radverbund.

    https://www.youtube.com/watch?v=A_lhoY2VFLE

    In Aachen war es ebenso entspannt und friedlich. Aber es waren natürlich wesentlich weniger Teilnehmer als in Berlin. Und eine Polizeieskorte gab es auch nicht. Ein folgendes Polizeifahrzeug wäre aber nicht schlecht, um beim nächsten Mal die ungeduldigen Motorrad- und Autofahrer davon abzuhalten, in den Verband hineinfahren zu wollen.

  • Stadtpark

    Gestern nahm in an einer Informationsveranstaltung der Stadt Aachen teil. Es ging um die geplante Sanierung eines Teiles der Bismarckstraße. Es war meine erste Teilnahme einer Veranstaltung dieser Art.

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  • Auto vs. Fahrrad vs. Fußgänger

    Zweifelsfrei kann man mit dem Auto schneller fahren als mit dem Fahrrad. Und auch ein Fußgänger hat eine geringere Endgeschwindigkeit. Berechnet man aber Staus, rote Ampeln und die Parkplatzsuche mit ein, so ergibt sich ein etwas anderes Bild:
    Unter 1 km ist man zu Fuß am Schnellsten und bis 3 km siegt das Fahrrad. Das klingt zwar nicht viel, aber wenn man die Radien beispielsweise für Aachen betrachtet, so wird sehr deutlich, dass der gesamte Innenstadtbereich zu Fuß und ungefähr der gesamte Bereich innerhalb des Außenrings in dieser 3 km-Zone liegt.

  • Sick and tired

    I have to admit that I don’t know the solution.
    But I am sick and tired of being part of the problem!
    Andreas Beusker

  • Critical Mass Aachen 25.04.2014

    Gestern Abend habe ich zusammen mit Freunden nun also zum ersten Mal bei einer Critical Mass-Aktion teilgenommen. Gegen 18 Uhr versammelten sich am Elisenbrunnen ca. 60 Radler. Eine bunte Mischung netter Menschen vom Kindergartenkind bis zu Rentnerin und mit den unterschiedlichsten Fahrrädern. (mehr …)