Schlagwort: Basteln

  • Tschüss, Deutschland!

    „Unverhofft kommt oft“: Ich habe in der letzten Woch ein Angebot bekommen, für eine deutsche Unternehmensberatung ein zweijähriges Kommunikationsprojekt in Tschechien zu leiten. Ich musste weniger nachdenken, als über die Teilnahme an der Transalp und habe heute den Vertrag unterschrieben und auch schon meine Wohnung in Aachen gekündigt. Ab dem 01. Juni habe ich eine Prager Adresse und ein tschechisches Nummernschild. Moc dobrí!

    Die Firma stellt nicht nur einen Firmenwagen, sondern auch eine Firmenwohnung, die in einem alten Herrenhaus direkt an der Moldau liegt. Das Büro ist auf der gegenüberliegenden Moldauseite, wo man entweder über die nahe Brücke oder mit einem hölzernen Ruderboot hinkommt. Niedlich!

    Update: April, April!

  • Ich mach’s nun doch: Transalp 2008

    Die letzten Wochen habe ich den Gedanken hin- und hergewälzt, ob ich Thomas` Einladung annehme, mit ihm und noch ein paar anderen Verrückten mit dem Mountainbike die Alpen zu überqueren. Transalp nennt sich sowas, das weiß sogar Wikipedia sehr ausführlich. Von Bayrischzell bis Montan in den Dolomiten in 10 Tagen. Nach vielen intra- und interpersonellen Diskussionen habe ich nun zugesagt und bin voller Spannung und Vorfreude.

    Die Hardware des nötigen Equipments für diesen unkonventionellen Sommerurlaub habe ich nun beisammen: ein gebrauchtes und leicht umgebautes Canyon Nerve XC 6.0, was mir auch hier schon im Euregio-Matsch einiges an Spaß – und davor ein bißchen Kummer – bereitet hat. Die Beschaffung der Software ist nicht besonders schwer. Geht es nun also daran, die Wetware zu trainieren. Wohlan!

    Witzig: Es gibt tatsächlich eine „Albrecht-Route“ für die Alpenüberquerung mit dem Rad. Die fahren wir aber nicht, sondern fahren in’s „Grüne„.

  • Gute Botschaft

    Heute hatte das Märzwetter schon April. Wir saßen drinnen in dem kleinen Laden, an dessen große Fensterscheiben der Hagel klopfte. Drinnen war es urig, gemütlich und unheimlich nett. Zu Essen gab es Bagel mit Ei und dick und drall belegte Stullen, dazu gab Kaffee ohne blöde Fragen*, ohne Karamellkeks in Zellophan, dafür aber mit einem unkomplizierten Löffelbiscuit. Die anderen Gäste waren nett und offenmütig. Mit Kind, Hund und Hunger. Und dann kam ein Satz aus dem Ecke, in dem zwischendurch die sympathische Chefin saß. Der Satz klang nicht gelogen und sprach aus so manchem Herzen: „Ich glaube, wir sind glücklicher als viele Leute, die deutlich mehr Geld verdienen. Geld macht nicht glücklich. Und vor allem macht es auch keinen besseren Menschen aus Dir.“

    Glücklich machte aber der Kuchen, den wir als Dessert bekamen: Ein Käsekuchen „von Mama“ und ein Apfel-Zimt-Kuchen. Danke – das war echt schön bei Euch!

    Nachahmens- und wiederholenswert: Botschaft-Mitte, Tußmannstraße 5, Düsseldorf-Derendorf

    * Hier trinken oder To-Go? Tall, Grande oder Venti? Mit Milch? Fettarm oder normal? Die fettarme Milch warm oder kalt? Zucker, Süßstoff oder einfach so?  Bar oder Karte?

  • Wir werden uns nicht verlieben.

    Schöne Tage in Stuttgart waren es. Aber daran hatte Stuttgart selbst nicht besonders viel Mitschuld. Ich bin zwar voller Zuversicht hingefahren, aber: verlieben werden Stuttgart und ich uns nicht. Meine Städteverliebtheit bleibt also erstmal in Tschechien an der Moldau, würde gerne aber auch Budapest mal Gelegenheit für ein Rendevouz geben.

    In Stuttgart ist jedoch folgendes passiert: ich habe meine Aversion gegen große, amerikanische Kinofilme abgelegt. „No country for old men“ war wirklich ein toller, spannender Film. Nicht nur dafür: DANKE!

    Brille: Fielmann. ApolloGötti. (vlnr)

  • Rauchen und sprechen

    Seit einigen Wochen ist das Rauchen in Zügen der Bahn in Deutschland grundsätzlich verboten. Somit werden auch Raucherabteile obsolet und daher derzeit gereinigt und neu beschriftet.

    Mein Vorschlag: Anstatt die Abteile zu vereinheitlichen, könnte man doch die Unterscheidung nicht mehr zwischen Raucher und Nichtraucher machen, sondern zwischen Sprecher und Nichtsprecher.

    Ich würde – da ich in letzter Zeit die Bahn als prima Ort zum konzentrierten Schreiben entdeckt habe – sicherlich immer das Nichtsprecher-Abteil wählen und mir damit Gespräche ersparen, wie sie im Moment hinter mir erzeugt werden. Da ist von „scheißpolnischer Musik“ und „ich tanz nur mit Dir, wenn Du nicht wieder so besoffen bist“ die Rede. Und das in einer Lautstärke, dass ich mir Ohrenlider wünsche, die ich zusammenkneifen könnte.

    Einmal Nichtsprecher-Abteil bitte!

  • Gruppenbild in Mailand

    Etwas verspätet, aber immerhin. Hier unser Promotions-Gruppenbild vor der SDA Bocconi in Mailand im Mai 2007. Leider fehlt auf dem Bild unser italienischer Mitdoktorand Marco.


    von links nach rechts: Andreas, Patrick, Jürgen, Alja, Jörg, David, Prof. Michael Gessler

  • Wieder da.

    So. Ich bin seit dem Wochenende wieder da.
    Nach über zwei Wochen Nordseeklima, einem heftigen Schnupfen (wegen des Windes) und einer markanten Hautrötung (wegen der Sonne) schaukelte uns die Fähre wieder richtung Festland und damit in den den Alltag zurück, den ich gegen Ende des Urlaubs zunehmend vermisste.

    Die Gefahr eines Inselurlaubs besteht für mich stets darin, anhand der begrenzten Fläche, die man trockenen Fußes und ohne Zuhilfenahme eines Fährmannes erkunden kann, irgendwann einfach schon alles – mitunter deutlich mehrmals – gesehen zu haben und darüber Langeweile und Lethargie zu entwickeln. Längere Lethargie kann ich nicht leiden. Dafür ist nichtmal ein Urlaub gut.

    Zumindest literarisch war ich deutlich nicht lethargisch. Zu den einzelnen Büchern werde ich später noch etwas mehr schreiben.

    1. Michel Houellebecq: Plattform
    2. Tommy Jaud: Vollidiot
    3. Francois Lelord: Hectors Reise – oder die Suche nach dem Glück
    4. Werner Tiki Küstenmacher, Prof. Dr. Lothar J. Seiwert: Simplify your Life
    5. Siegfried Lenz: Das serbische Mädchen
    6. + einige hundert Seiten Text für die Promotion.

    Leider war das Inselkino in diesem Jahr für mich kaum benutzbar, da fast ausschließlich Batman 3 gezeigt wurde. Bei diesem Film bin ich jedoch so negativ voreingenommen, dass ich vermutlich nicht mal im Vollrausch versuchen würde, mich von ihm cineastisch befriedigen zu lassen.
    Um dieses Film-Vakuum zu lindern, habe ich in Aachen rasch zwei recht neue Filme einströmen lassen:

    1. Full Metal Village – Der war sehr gut!
    2. One – Der war nicht sehr gut. Schade, dass man aus vermutlich so gutem Rohmaterial so einen zerfaserten Film ohne roten Faden geschnitten hat.

    Der nächste Film für mich wird definitiv Der Fluch der goldenen Blume!

    Bitte, Woche, sei weiterhin lieb!

  • Tschüss

    Ich melde mich hiermit bis Pfingsten ab.
    Urlaub! Tschüss!

  • Where the hell is Matt?

    Auch wenn es weder besonders neu ist, noch viel Sinn macht, ist es doch eins: sehr schön anzuschauen. Ton an!

    Und wer Matt noch nicht kennt, kann sich hier über ihn informieren: www.wherethehellismatt.com

  • Einfach schön! Zweifach schön! Dreifach schön!

    Schön:
    – David (rechts)
    – Jörg (links)
    – Wetter (von oben)
    Am Schönsten: Bremen (drumrum)